Meine ultimative Weihnachtsliste

Das Omatrauma

Ich habe nicht vor, eine ab dem 24. Juni abzuarbeitende Liste zu erstellen, so dass am 24. Dezember alles ganz und gar perfekt ist, damit die Ramafamilie das perfekte Weihnachtsfest haben kann. Stattdessen eine vollkommen unvollständige (und evtl. sich immer mal verändernde Liste) und unsortierte Liste der Dinge, die ich „im nächsten Jahr aber wirklich GAAAAAAANZ anders“ machen will/an die ich nächstes Jahr „aber-wirklich-und-echt-jetzt“ denken will. Ab Ende September wäre es ganz sinnvoll, die Liste mal wieder rauszukramen, deshalb kommt die in die Wiedervorlage.

  • im November (oder evtl. früher?!) eine Packung türkis-grün-lila Kugeln kaufen, weil der seit Jahren rot-orange-goldene Baum nächstes Jahr bunt werden soll; sagt jedenfalls das Tochterkind – ich habe ja noch 12 Monate, um mich damit anzufreunden
  • Holzbaumanhänger besorgen (Gegengewicht zum bunten Baum)
  • Gummihandschuhe für die Farbpantschereien verwenden, da Elefantenhaut dann doch nicht angenehm
  • Liste für die Weihnachtspost machen
  • Pralinenliste machen
  • Plätzchenrezepte raussuchen und ausprobieren
  • immer genügend Butter, Eier, Zucker und Mehl für spontane Backaktionen da haben (die Idee kommt schließlich grundsätzlich sonntags, wenn die Butter teuer an der Tanke gekauft werden muss)
  • einen neuen roten König kaufen, der alte ist uns abhanden gekommen – ha, wer sagt’s denn?! Er war im Keller, ist jetzt zu seinen Kollegen gekommen und wird für Weihnachten mit den anderen zusammen weggeräumt.
  • den Stall vom schwiegerelterlichen Dachboden holen
  • unbedingt wieder zu diversen Mailart-Gemeinschaftsaktionen anmelden, im Theaterstück und im Orchester mitmachen (nein, das ist nicht ironisch gemeint!), weil es einfach zuviel Spaß macht, um es auszulassen
  • ärztliche Vorsorgetermine VOR Dezember erledigen
  • das Blumenschleifenband (s. Foto) verstecken, gibt sonst ein Omatrauma beim Gatten (und ein Dekotrauma bei mir), wenn das Tochterkind damit den Baum dekoriert
  • Fenstersterne basteln
  • rechtzeitig verbreiten, dass ich keine Badewanne mehr besitze und deshalb keine Badesterne mehr geschenkt haben möchte
  • und auch keinen Entspannungstee!
  • genügend lange schlafen, um Ähnlichkeit mit einem Pandabären zu vermeiden (die was mit den Badesternen und dem Entspannungstee zu tun haben könnte)
  • Kerzen für Adventskranz rechtzeitig organisieren
  • beim Umzug darauf achten, dass die Kartons mit der Advents-/Weihnachtsdeko beieinander und in Reichweite bleiben
  • genügend Lichterketten für drinnen und draußen besorgen
  • rechtzeitig (im Juli?!) Gedanken über den/die Adventskalender machen
  • Aufhängung für Weihnachtspost, Adventsmailart usw. überlegen und vorbereiten
  • Projekte für 2018 vorbereiten (falls ich in 2017 feststelle, dass Jahresprojekte eine gute Idee sind, sonst merken, dass ich keine Jahresprojekte planen sollte!)

Und jetzt mache ich was ganz revolutionäres: Ich werfe das Schleifenband einfach weg! Und das Kind hat’s noch nichtmal gemerkt!

Frohe Weihnachten

Ein frohes Weihnachtsfest im Kreis Eurer Lieben, mit vielen besinnlichen Momenten und viel Kreativzeit
wünscht Frau Frosch

Die letzten sechs Karten der Adventspost möchte ich Euch auch noch zeigen, sie passen farblich schon wieder zueinander und zu den meisten anderen Karten. Auch über diese Karten habe ich mich riesig gefreut und bin jetzt ein bisschen traurig, weil der Postbote nicht mehr jeden Tag so schöne Post bringt. Gleichzeitig freue ich mich auf die nächsten Mailartaktionen im nächsten Jahr!

links oben von Christine, darunter von Eva, unten von Rima (ohne Blog), rechts oben von Saskia (ohne Blog), dann Clara und Katja

Dezemberpost

Einmal aus Frankreich von Santine:

Was der Engel wohl davon hält, dass der Weihnachtsmann das Rentier in Rente geschickt hat?

Und von Doris ein ganz anderer (B)Engel:

Eigentlich sieht er ja ganz unschuldig aus, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er es faustdick hinter den Ohren hat!

Herzlichen Dank, Doris! Merci beaucoup, Santine!

Adventspost 15-18

Und schon wieder in meiner „Lieblingsfarbfamilie“! Links oben von Andie, darunter von Corinna (ohne Blog), rechts oben dürft Ihr dreimal raten, rechts unten von Mareike

Jetzt habe ich dreimal nachgezählt, aber ich bekomme tatsächlich keine Post mehr, alle Karten sind schon da! Und soviel sei jetzt schon verraten: Auch die letzten sechs sind wieder wunderbar, aber ich zeige sie erst später, ist ja noch nicht der 24.!

Adventspost 10, 12, 13, 14

Meine eigene Karte (11) zeige ich jetzt nicht nochmal, deshalb sind hier 10, 12, 13 und 14, alle in meinen Lieblingsfarben (passen sie nicht gut zusammen?!):

oben links von Claudia (ohne Blog), unten links von Tabea, oben rechts von Stefanie und unten rechts von Annette

Die 15. Karte ist gestern schon hier angekommen, die zeige ich dann später. Mein Blogpoststau ist damit endlich auch aufgelöst. Kurz vor Weihnachten entschleunigt sich so langsam alles: das Konzert ist vorüber (keine Extraproben/Abendveranstaltungen mehr), die Weihnachtsgeschenke im Großen und Ganzen besorgt, die Mailartprojekte entweder erledigt oder sie haben auch bis nach Weihnachten Zeit. Jetzt noch die Großpralinenproduktion (damit beschenke ich gerne eine ständig wachsende Zahl von netten Menschen, so dass ich ab November immer öfter beim Einkaufen merkwürdige Blicke ernte – geht mal kiloweise Schokolade kaufen!) und die letzten Theaterproben und die Aufführung nächste Woche, dann bin ich durch. Ach ja, ein bisschen arbeiten darf ich auch noch, aber auch das ist nicht mehr viel.

Adventsmailart 1-6

Fangen wir mit den ersten sechs Karten an:

Die Karten sind von: Fine (links oben; ohne Blog), Lisa (links Mitte), Kristina (links unten), Angelika (rechts oben), Sabine (rechts Mitte) und Elke (rechts unten)

Wunderbare Rapporte, und jeder hat sich etwas anderes ausgedacht. Ich freue mich sehr darauf, die Karten alle zu einem Buch zusammenzufügen; so viele verschiedene Ideen kann man alleine ja gar nicht haben! Vielen herzlichen Dank, Ihr Lieben!

Adventsmailart – Making of

Meine erste Idee, die mir durch Christines Collagen gekommen ist, habe ich schnell wieder verworfen, der erste Stempel war mal sowas von langweilig, die beiden Punkte sahen irgendwie doof aus und überhaupt – war also nichts mit dem arabischen Glück (denn den Schriftzug – etwas verfremdet – für „Glück“ hatte ich mir ausgesucht).

Erster Versuch

Nach einer temporären geometrischen Legasthenie (dass man mit Fünfecken keinen Rapport – jedenfalls nicht zweidimensional – drucken kann, hätte ich ja mal wirklich wissen müssen, schließlich kann ich „Pentagondodekaeder“ richtig schreiben, ohne vorher im Duden nachgesehen zu haben und aussprechen ohne zu stottern; schwerer ist dann schon wieder die Chrysantheme, aber das ist eine andere Geschichte), war ich dann mal so richtig ideenlos. Die Uhr tickte natürlich immer lauter, was auch sonst. Projekte müssen schließlich bei mir erstmal gut ablagern, macht man ja mit guten Weinen, Whiskey und Balsamico auch so, glaube ich wenigstens.

Gehen wir eine Runde surfen, Julie Fei-Fan Balzers „Carve December“ (und die Fotos auf Instagram) war da sehr hilfreich. Viele Stempel gesehen und beschlossen, einfach loszuzeichnen. Also gleichseitiges Dreieck aufgezeichnet und frei Schnauze weitergemacht.

Zeichnung, Rapport, fertiger Stempel, geschnitzte 11

Dann das Muster noch ein paarmal drangesetzt, um einen Eindruck vom Rapport zu bekommen, per Transparentpapier für Symmetrie im Dreieck gesorgt und losgeschnitzt. Im Grunde war das der einfache Teil.

Verschiedene Rapportmöglichkeiten

In den Kopf gesetzt, mit weißer und türkisfarbener Acrylfarbe auf schwarze Pappe zu drucken.

Sieht toll aus, es gibt aber ein sehr großes „ABER“: Ich hätte den Stempel nach jeweils ungefähr einer halben fertigen Karte abwaschen und den Schwamm auswaschen müssen, auf den ich die Farbe aufgetragen hatte, um danach mit frischer Farbe weiterzumachen. Warum ich das hätte machen müssen? Der Druck wurde nicht nur unsauber und die Farbe zu zäh, der Stempel riss auch die Pappoberfläche auf!

Pro Karte musste der Stempel dreißigmal gedruckt werden – bei über 30 Karten (ein paar Probedrucke, außerdem habe ich ein paar mehr verschickt) macht das an die 1000 Drucke, dazu das ständige Auswaschen. Meine Hände wären danach ein Fall für den Hautarzt gewesen (winterbedingte trockene Haut plus Allergie).

Stempelkissen habe ich so einige, die eine Sorte schlägt aber durch (beim verwendeten 300g-Karton hält es sich zum Glück in Grenzen), von der anderen Sorte hatte ich nur die Ministempelkissen und keine Nachfüllflaschen. Zum Nachbestellen war natürlich keine Zeit mehr, also das einfache blaue (aber immerhin wasserfeste) Stempelkissen genommen und los ging’s. Der Stempelgummi und auch das -kissen haben die vielen Karten gut überstanden, sind weder leer noch ist der Druck ausgefranst oder unsauber geworden.

Mein Arbeitsplatz in der Küche

Alle Karten kreuz und quer

So, jetzt kann ich mich zurücklehnen und mich auf die andere Hälfte der Karten freuen (1-11 und 13 sind schon da; die zeige ich morgen).

Post aus Frankreich, Feinling und Faust

Immerhin haben alle drei das „F“ gemeinsam, das „selbstgemacht“ natürlich auch, also passen auch alle drei in einen Post.

Französisches „La vie en rose“

Gewünscht hatte ich mir einen Feinling in rot/lila/Beerentönen – bekommen habe ich einen wunderschönen Weihnachtsstern, der meine Adventsfeinlingssammlung bereichert. Mittlerweile habe ich sechs, die ich nur in der Adventszeit heraushole.

Wer in der Adventszeit nichts zu tun hat (wir sind ja alle völlig entspannt), mag vielleicht am Handschrift-Faust-Projekt teilnehmen?! Unser Umschlag (die ganze Familie hat sich beteiligt) ist jedenfalls unterwegs.

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