Tausch bei Jenniebellie

„Abstrakte Kunst“ war als Thema für eine Art Journalseite (mind. 15x20cm) vorgegeben und irgendwie hatte ich mir das leichter vorgestellt. Mein Werk ist inzwischen in Dänemark angekommen, so dass ich den Entstehungsprozess zeigen kann.

Der Anfang: schwarzer Karton, schwarzes Gesso, Acrylmarker, Wellpappe, Collagenpapier

Neocolor II

Acrylfarbe

Acryltusche, noch mehr Acrylfarbe

Noch mehr Acrylfarbe

Und – Überraschung – noch mehr Acrylfarbe

Ohne Worte

Dito

Ausnahmsweise Acrylmarker

Buntstifte, Acrylmarker, Stempel

Weißer Industriepainter

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11 thoughts on “Tausch bei Jenniebellie

  1. Ich finde den Entstehungsprozess sehr spnnend – auch wenn ich ein leises Bedauern verspürte, als das goldbortige brokatähnliche Papier verschwunden war unter anderer Farbe, lach. Abstrakt fordert Gucken und Tun ganz anders heraus. Toll. Liebe Grüße, Eva

    • Das goldbortige Papier war gemusterte Wellpappe und stumpfgelb-schwarz gemustert, nix gold :-D. Muster war mir nicht abstrakt genug und außerdem zu unruhig (und die Kombi gelb-schwarz geht nur, wenn man Maja oder Willi heißt ;-)).
      Liebe Grüße von Jorin

  2. Das ist schön geworden aber mir geht es manchmal so, dass sich gar nicht aufhören kann und dann gefällt es mir irgendwann nicht mehr. Man muss irgendwie auch den „Absprung“ schaffen 😉
    LG, von Annette

    • Das kommt mir auch bekannt vor. Genauso doof ist das Gegenteil: Du malst und wurschtelst und zeichnest und pinselst und klebst – aber der Moment, in dem es Dir gefällt, kommt und kommt nicht :-D.
      Liebe Grüße von Jorin

  3. Ich mag einfach die Farbenexplosion.
    Da sieht man mal, was man Kindern antun kann mit solchen Aufgaben im Unterricht. Ich hab eher Werke von Künstlern gezeigt, drüber gesprochen und dann los legen lassen.
    Das war in meiner früheren Arbeitsgemeinschaft im Museum immer toll:22 Frauen hatten sich dasselbe Bild angeguckt und 22 unterschiedliche Bilder waren hinterher da. Und keine konnte sagen, was wir angesehen hatten…
    GLG
    Astrid

  4. Schön deinen Entstehungsprozess mitverfolgen zu können. Sehr reizvoll deine einzelnen Schritte und dein Endwerk gefällt mir sehr. Abstrakt ist wirklich nicht einfach. Im Studium habe ich auch an einem Werk sehr sehr lange gearbeitet. Ich würde mich freuen, wenn meine Schüler in der AG auch so viel Ausdauer hätten, um mehrmals eine Fläche zu bearbeiten. Das fällt den Kindern gerade ganz besonders schwer. Für morgen muss ich wieder ein neues Thema vorbereiten. Hier haben sich die Stundenpläne zum Halbjahr hin geändert, deshalb weiß ich noch gar nicht, wer morgen alles kommen möchte. Es bleibt spannend. LG Karin

    • Wenn ich überlege, wie viele Menschen „Instantkunst“ machen (so nenne ich diese Halbfertigwaren, die man kaufen kann und die man mit wenigen Handgriffen zu einem fertigen Werk bringt), müssen wir uns nicht wundern, wenn unsere Kinder es schwer haben, Ausdauer zu entwickeln. Ich denke da lieber nicht drüber nach, sondern freue mich, dass doch noch so viele Kinder Spaß an künstlerischen Prozessen haben. Und wenn sie dann nicht mehr frustriert „Ich kann das nicht!“, sondern „Ich habe es versucht, mein bestes gegeben, es gefällt mir nicht, aber beim nächsten Mal geht’s bestimmt besser!“ sagen, dann freue ich mich erst recht. Ich finde es erschreckend, dass schon Erstklässler nicht mehr malen, weil es nicht perfekt ist.
      Liebe Grüße von Jorin

      • Ich finde es noch erschreckender, wenn LehrerInnen (Grundschule bis 5te Klasse) vorgeben wie etwas auszusehen hat und jeden Abweichler mit Phantasie mit miesen Noten bestrafen – da vergeht einem ja auch die Freude – krieg ich seit ein paar Jahren bei den Töchtern meiner Freundin mit. Gruuslich. LG Eva

        • Kenne ich aus Schulzeiten auch: Ich war damals wöchentlich zum freien Malen im städtischen Museum (da saß dann immer eine Museumspädagogin und wir Kinder konnten im ganzen Museum rumlaufen und malen (inspiriert von den ausgestellten Werken oder auch einfach so)) und die Frau hatte die Idee, einen Schwerpunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) zu setzen, was mir am nächsten Tag einen Rüffel plus schlechtere Note von meiner Lehrerin einbrachte. Ohne den Schwerpunkt war das einfach eine feinmotorische Fleißarbeit (man verteile einige kreisförmige Bleistift“kleckse“ auf dem Papier, fange unten auf der Seite mit einer waagerechten Bleistiftlinie an und setze im Abstand von wenigen Millimetern (und Feinmotorik kann ich – das war ja die Fleißarbeit, bei mir waren es höchstens 2mm Abstand) die nächste parallele Linie. Wenn dann ein Punkt „im Weg“ ist, umfahre man ihn und mache so weiter), mit dem Schwerpunkt hatte es wenigstens auch was von Komposition. Aber es war eben nicht mehr gleichförmig und uniformiert (=schön).
          Liebe Grüße von Jorin

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