MM 004

Im Garten war’s mir diese Woche zu nass – also keine Lust auf Mark Making aus dem Garten. Auf dem Supermarktparkplatz war’s mir auch zu nass – also keine Lust auf Kronkorkensammeln (mein Auto muss den schon gesammelten gefressen haben, der taucht einfach nicht mehr auf – wie viele Kronkorken frisst ein Smart auf 100km? Kann da mal jemand eine Studie draus machen?!). Aaaaaber: Am WE waren wir zu Besuch bei Freunden. Jetzt kann ich mich da auch nicht mehr sehen lassen, denn ich habe zwei leere Dosen eines braunen Kaltgetränkes mitgehen lassen. Meine Teebeutelsammlung stößt ja auch immer wieder auf Unverständnis; diese Woche muss also ausnahmsweise ich selbst die Opfer für die Kunst bringen, Pampasgras und Co. lachen sich ins Fäustchen und raunen leise „Wie Du mir…“.

Was macht man mit leeren Dosen? Man schnibbelt Colapens draus, die Anleitung hat Ulrike hier verlinkt. Einen Colapen zu basteln ist tatsächlich einfach, man sollte nur ein wenig auf die scharfen Kanten aufpassen (habe ich). Die zweite Dose wurde mir aufgedrängt (der Colapen ist anscheinend doch noch gerade so gesellschaftsfähig – oder es wurde die Gelegenheit ergriffen, den Müll bequem zu entsorgen, so ganz sicher bin ich mir da nicht), falls es mit dem Prototyp nicht klappen sollte. Und was soll ich sagen? „Nett“ – aber nett ist die kleine Schwester von Ich-sag-das-Wort-nicht. Immerhin: der Colapen stand auf meiner imaginären Liste der Dinge, die ich schon lange mal ausprobieren wollte. Wenn’s schon zu sonst nichts nutze war, kann ich ihn immerhin von meiner Liste streichen, weil erledigt.

Wie gesagt…

Als Bandzugfeder könnte man die Feder durchgehen lassen (wenn die ausgerissenen Kanten nicht stören)

Schreiben werde ich mit dem Gerät schonmal nicht. Aber die „blumig-wolkenartigen“ Grauflächen haben mich für den letzten MarkMakingMusterMittwoch auf eine Idee gebracht, die ich am Wochenende ausprobieren werde.

Noch ein bisschen rumspielen; diesmal spielt der Colapen nur eine Nebenrolle (durfte als Pinsel dienen). Vielleicht habe ich am Wochenende ja auch noch Lust, die Stabheuschreckenfamilie auszuarbeiten, die sich hier versteckt.

Weitere MarkMakingMittwoch-Beiträge findet Ihr bei Michaela.

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6 thoughts on “MM 004

  1. Deine Colapen-Zeichnungen sind sehr kreativ! Sogar die Schrift hat etwas Exquisites – es ist eben deine ganz persönliche Kalligraphie!
    Mir gefällt dein Blog sehr, deine Erläuterungen im Text haben mich besonders amüsiert!
    Liebe Grüße, Rike

  2. Um die markmakings weiter zu bearbeiten, sind sie allemal fein ;-). Ich mag diese Büchsen und das Getränk darin ja überhaupt nicht, deshalb werde ich gar nicht in Versuchung kommen, das auszuprobieren… Lieben Gruß Ghislana

  3. Also ich finde deine Versuche klasse und die Erkenntnis allein, dass es vielleicht nicht für alles geht, ist doch schon mal viel Wert. Oder du versuchst es weiter und spielst weiter damit wie im letzten Bild. Jedenfalls sind das hübsche Papiere geworden.
    LG. Susanne

  4. den colapen hab ich schon bei ulrike bewundert, aber ich würde mir beim herstellen schon sofort damit in die finger schneiden… also bleib ich besser beim pinsel. obwohl… deine colaschrift sieht total klasse damit aus und sogar grafische muster gehen damit ziemlich gut.
    liebe grüße
    mano

  5. Jetzt überlege ich die ganze Zeit, wie die große Schwester heißt… also soll ich das erstmal sein lassen, im Müll rumzuwühlen? Geht das auch mit Bierdosen?
    Ach, ich mag die karieten Striche ganz gerne.
    Musterdank für deine Erfahrungen und einfach abharken, fertig.
    Grüße von Michaela

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