Umzug

Die letzten Wochen (na gut, eher Monate) waren voller Arbeit – einerseits die übliche (Broterwerb), andererseits mussten Kisten und Kästen gepackt werden. Und wenn man denkt, man hat noch Zeit, ist plötzlich das Wasserbett inkontinent und der Göttergatte beschließt nach angemessener Bedenkzeit (ca. 2 Sekunden, eher weniger), das Ding direkt abzubauen und einfach früher umzuziehen. Kisten und Kästen sind natürlich zu dem Zeitpunkt nicht fertig gepackt, die Broterwerbsarbeit ist – wie zu der Jahreszeit immer – gerade besonders anspruchsvoll und zeitaufwändig, aber egal, wir ziehen das durch.

So langsam wird’s, es sind kaum noch Kisten in der alten Wohnung, die Broterwerbsarbeit hat Pause, aber zurücklehnen ist nicht, die Kisten und Kästen wollen ja auch wieder ausgepackt und auf die neuen Räumlichkeiten verteilt werden. Dass man es nicht gebrauchen kann, dass der Keller der alten Wohnung während des Starkregens der letzten Tage geflutet wird (natürlich, bevor er ausgeräumt ist, aber nachdem die Regale rausgeräumt sind, so dass vieles auf dem Boden steht), dürfte klar sein. Man kann’s auch positiv sehen: Das Wegwerfen wird leichter, weil einige Sachen jetzt nicht nur nicht mehr gebraucht werden (aber noch gut sind), sondern jetzt auch wirklich unbrauchbar sind.

Trotzdem habe ich in den letzten Wochen auch Skinnies (12,7×7,6cm) und Art Squares (10x10cm) gemacht und bekommen:

Aprilskinnie von Fanfan

Mein Maiskinnie für Dodo

Geheimer Garten

Hinter diesem Tor ist er versteckt.

Märzskinnie

Der ist jetzt auch in Belgien angekommen und kann gezeigt werden:

Eigentlich war das Thema ja „Femme, femme, femme…“, aber irgendwie ist da eher „Geschirr spülen?! – ICH?!!“ draus geworden. Im Bilderpool, der mir zur Verfügung stand, hatten mich alle blauen Fotos angelacht – was kann ich dafür, wenn das dann vorrangig Geschirr war?! 😉

Mein Jahresprojekt…

… habe ich eingestampft, weshalb Ihr davon nichts mehr gelesen habt. Macht aber nichts, gestern habe ich nämlich ein anderes Jahresprojekt erfolgreich durchgezogen, von dem ich bisher gar nichts erzählt habe: Jeden Tag (und zwar ausnahmslos, egal, was sonst noch zu tun war) „etwas“ zeichnen. Manchmal hat das fünf Minuten gedauert, manchmal eine halbe Stunde, aber irgendwas ging immer. Ein kleines Buch (April und Mai 16) und ein großes (Juni 16 bis März 17) habe ich gefüllt, Buch Nummer 3 (noch größer, dafür weniger Seiten und besseres Papier, weil ich im zweiten Jahr (natürlich mache ich weiter!) Farbe dazunehmen möchte) wartet schon darauf, gefüllt zu werden.

Ein paar Seiten aus den beiden Büchern:

Manchmal war auch Farbe dabei (neocolor II, teilweise mit Wasser vermalt); im ersten Buch war Aquarellpapier, da war das kein Problem.

Ein paar Tage später – manchmal war’s eben auch schief und krumm. Wenn man jeden Tag zeichnet, macht das aber nichts, am nächsten Tag kann’s ja wieder besser werden. Auf die Art bin ich mit diesem Wesen, das immer meint, ich wäre sowieso nicht gut genug und könnte es gleich lassen usw., gut zurechtgekommen. Beim Zeichnen hält es mittlerweile die Klappe, weil es festgestellt hat, dass ich sowieso nicht drauf höre, ätsch!

Mein Rucksack, der mich schon seit Jahren begleitet – vorher dachte ich noch, das schaffe ich nie (soooo viele Linien), hinterher war ich ganz angetan (großes Skizzenbuch; Anfang Juni).

Manchmal kommen Licht und Schatten dazu (Juli).

Wenn ich schon jeden Tag zeichne, kann ich auch zusätzlich jeden Tag eine „Falsche Kalligraphie“ dazuschreiben, Platz ist genug da (Oktober). Die Wörter hatten übrigens nur manchmal irgendeinen Bezug zu meinem Tag bzw. zur Zeichnung, die waren oft genauso beliebig wie die Entscheidung, was ich an welchem Tag zeichne.

Im März hatte ich zusätzlich manchmal Spaß an Verzierungen und Rahmen.

Das Buch ist fast voll (Mitte März)!

Letzte Seite – auf zum neuen Buch!

Und mein Art Square mit dem Thema „Wenn ich groß bin, werde ich eine Künstlerin“ ist in Frankreich angekommen, den kann ich also auch zeigen:

Vorderseite

Rückseite

März-Mail-Art

Nachdem unser Telefon und Internet endlich wieder richtig funktionieren (nein, da will ich jetzt nicht drüber reden), kann ich auch wieder Fotos zeigen. Im März hatte ich Post aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Australien. Meine eigenen Werke kann ich noch nicht zeigen, die sind noch nicht angekommen.

Das erste Büchlein der Frühlingsmailart von Ulrike:

Schon der Umschlag lässt Kunst erahnen

Neontulpen auf dem Umschlag

Eine der Seiten

von oben

Eine weitere Seite

Bei Michaela gibt es weitere Werke! Ich bin erst in der fünften Woche dran, die Planung ist schon fertig, angefangen habe ich aber noch nicht. Sollte ich wohl mal, schließlich gibt es immer mal interessante Überraschungen bei der Ausführung und es könnte ja sein, dass die zusätzliche Zeit kosten. Am Wochenende, ganz bestimmt!

Aus Frankreich kam ein Skinnie von Mireille, eigentlich ja zwei, denn Charlie gab es obendrauf:

Thema: Femme, femme, femme…

Moderne Zeiten

Der Art Square kommt aus Belgien von Fabienne:

Aus der Reihe „Wenn ich groß bin…“ – werde ich Künstler!

Und dann gab’s noch Post vom anderen Ende der Welt von Fiona:

Mit einer richtigen Druckpresse gedruckt – schon was anderes als die Gelliplate

Februar-Frankreich-Post

Im Februar kam auch noch ein Art Square (10x10cm) von Santine, aber ob ich DEN Märchenprinzen haben wollen würde ;-)?!

Die Rückseite und die“Petites-Plus“

Nach Frankreich geschickt habe ich:

Art Square (diese „Märchenprinzen“ würde ich auch nicht haben wollen)

Rückseite

Skinnie zur „langen Liebesgeschichte“

Vorher – Nachher

Bald ist Ostern. Zumindest, wenn man im Supermarkt steht; sogar der Biomarkt hat mittlerweile aufgerüstet. Da man in der Woche vor Ostern keine Schokoosterhasen mehr bekommt (zumindest nicht im Bioladen), wollte ich schonmal vorsorgen. Kaum war er meiner, hat er den Boden geküsst – ist wohl doch noch nicht Ostern.

Vorher (eigentlich ja auch schon nachher)

Nachher

Egal, noch ist genug Zeit, um Ersatz zu kaufen. Ausnahmsweise bin ich früh dran!

Tausch bei Jenniebellie

„Abstrakte Kunst“ war als Thema für eine Art Journalseite (mind. 15x20cm) vorgegeben und irgendwie hatte ich mir das leichter vorgestellt. Mein Werk ist inzwischen in Dänemark angekommen, so dass ich den Entstehungsprozess zeigen kann.

Der Anfang: schwarzer Karton, schwarzes Gesso, Acrylmarker, Wellpappe, Collagenpapier

Neocolor II

Acrylfarbe

Acryltusche, noch mehr Acrylfarbe

Noch mehr Acrylfarbe

Und – Überraschung – noch mehr Acrylfarbe

Ohne Worte

Dito

Ausnahmsweise Acrylmarker

Buntstifte, Acrylmarker, Stempel

Weißer Industriepainter

Französische Januarpost

Wieder ein Skinnie (12,7×7,6cm) von Dominique und ein Art Square (10x10cm) von Solange:

„La Magie de 2017“

„Quand je serai grande je serai princesse“ in 3D (sieht man zwar auf dem Foto nicht, aber die Prinzessin ragt heraus)

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