Dieser Datenkrempel…

… beschäftigt mich natürlich auch. Und während hier so das eine oder andere geändert wird (werden muss), könnte es sein, dass mein Blog mal ein paar Tage nicht erreichbar ist, weil wir einfach nicht schnell genug sind mit den Änderungen. In der Zeit findet Ihr mich aber weiterhin auf Instagram.

Nachdem die Baustelle nebenan gut zehn Tage ruhte (irgendwas mit Plänen, die noch geändert werden mussten), wird jetzt im Nachbarhaus kräftig rumgekloppt, zwei Container stehen am Straßenrand – mal sehen, was Ende des Monats beim 12tel Blick zu sehen sein wird.

Auch der Mustermittwoch und viele andere kreative Dinge ruhen bei mir gerade (bzw. hoffe ich, dass ich schon bei „ruhten“ bin), aber das wird auch wieder.

Die Letter Journals gehen in die zweite Runde, meines trocknet hier noch und macht sich gleich auf den Weg zur Post. Fotos gibt’s dann auch noch (rechtzeitig vor Freitag).

12tel Blick April

20 Tage liegen zwischen den Fotos – 8. und 28. April. Zwei Tage später (und einer davon war der Sonntag, an dem die fleißigen Heinzelmännchen natürlich nicht gearbeitet haben!) sieht es schon wieder anders aus, davon habe ich aber noch keine Fotos. Mal sehen, ob ich morgen dazu komme.

8.4. Die Ruhe vor dem Sturm…

28.4. Im Vordergrund die Steine der alten Terrasse, diverses Zeugs, das in den Container gehört; die weißen Mauern (die heute noch höher gezogen wurden; die Verschalung für die Decke ist auch schon fertig – bei dem Tempo könnte man meinen, dass Mittwoch der Beton kommt) gehören zur zukünftigen Doppelgarage.

8.4. Da blüht die Forsythie noch

28.4. Dafür blüht jetzt das Apfelbäumchen! Wenn man genau hinschaut, findet man das Häuschen vom oberen Bild (ganz rechts) auf dem unteren Bild links von der Garage wieder – ein Kran kam mal eben vorbei…

8.4. Viel getan hat sich noch nicht, der Bagger musste sich erstmal um den Bambus „kümmern“.

20 Tage später – der Flieder des Nachbarn blüht (links), unsere Weide ist grün (rechts). Ach ja, auf der Baustelle gab’s auch Veränderungen ;-).

Der 12tel Blick wird jetzt von Eva gesammelt. Danke an Tabea für die bisherige Sammlung und ebenfalls danke an Eva für’s Weiterführen!

Urlaub

Nach ein paar wunderbaren Tagen hier:

Keine Ahnung, ob das Det ist?!

Wie hieß der mit der Brille nochmal?

So, nachgesehen, Det ist der einzige mit Brille, also ist klar: Er ist es!

Nach einigen wunderbaren sonnigen Tagen also, was braucht man unbedingt, wenn man wieder nach Hause kommt?! Genau: Göga drückt die Sicherungen wieder rein und man wundert sich (naja, frau wundert sich, Göga hat schneller geschaltet), warum der Kühlschrank (natürlich eine Gefrierkombi, wir machen doch keine halben Sachen!) jetzt rumalarmiert, dass es ihm zu warm ist.

Sehen wir es positiv: Wir konnten das Auto direkt vor der Haustür parken und ausräumen, ohne dabei nass zu werden, Rättman ist zu mir geflogen (zeige ich Euch noch), der Kühlschrank war so gut wie leer (das hatten wir ja alles mitgenommen) und in der Gefriertruhe war eine Schublade voller Tüten mit zu gefrierenden Motten/-eiern (die lagen da schon drin, als die Sicherung noch drin war, waren also schon den Kältetod gestorben) und eine kleinere Schublade so gut wie leer, die Mülltonne hatte genügend Platz, außerdem habe ich noch ein paar Tage Urlaub, in denen ich gerne (äh…) die Kühl-/Gefrierkombi von innen säubere.

Eine Episode aus meinem Froschuniversum… – Solange ich drüber lachen kann, ist alles gut ;-). Und wenn dann noch andere drüber lachen können, haben wir sozusagen eine Win-Win-Situation!

12tel Blick März

Tja, es dauert länger als ich dachte, bis sich auf der Baustelle was tut. Aber egal, wir haben ja Zeit… Der Frühling anscheinend auch.

Hecke frisch umgelegt, Forsythie kahl – Ende Februar

Jetzt sieht man die Regenfässer; die Forsythie hat angefangen zu blühen – Ende März

Ende Februar

Ende März

Die Sonne steht noch tief – Ende Februar

Wenn der Sonnenstand nicht wäre… – Ende März

Tabea sammelt weitere 12tel Blicke. Irgendwann lasse ich mir auch mal zeigen, wie das mit den Fotocollagen geht, bis dahin zeige ich einfach das Foto vom vergangenen Monat und das aktuelle.

MM 011

Streublümchen… Hört sich so „einfach“ an…

Erstmal habe ich mir das Papier, das ich mir ursprünglich für den kleingemusterten Februar ausgedruckt hatte, vorgenommen (links, die weißen Papiere). Jaaa, kann man machen… Muss man aber nicht. Das mittlere hatte was von „in Reih und Glied“, „Streublümchen“ für Erbsenzähler sozusagen. Nee, irgendwie nicht.

Nächster Versuch: Die Fotos von Schneeglöckchen aus dem kleingemusterten Februar und der Versuch, einen Stempel draus zu machen. Stempelschnitzen konnten wir auch schonmal besser (hat was von „Mensch, zwei Wassereimer tragend“), das Format ist eher nicht meins. Einen Minirest Stempelgummi habe ich zum Bodürenstempel umfunktioniert, das gefällt mir besser, aber es sind natürlich keine Streublümchen.

Gemalte Streublümchen, ja auch ganz nett. Am besten gefallen mir noch die Blümchen auf der rechten Seite, für die ich ein Bleistiftradiergummi zum Stempel umfunktioniert habe.

Streublümchen oder so

Die ersten Versuche überzeugen mich nicht wirklich. Mal sehen, was mir nächste Woche dazu so einfällt. Verlinkt mit Michaelas Mustermittwoch.

MM 010

Draußen blüht’s in kleingemustert:

Vorgenommen hatte ich mir so einiges: Ich wollte die Schneeglöckchenblütenform weiterverarbeiten, habe mir verschiedene Kleinmuster ausgedruckt (Lineaturen z.B. hier gefunden), die ich zur Collage verarbeiten wollte usw. Aber die Arzttermine hören und hören nicht auf und fressen einiges an Energie. Also bleibt’s erstmal bei den Gartenfotos, die ich mit Michaelas Muster-Mittwoch verlinkt habe. Ich bin gespannt auf das März-Thema!

12tel Blick Februar

DAS nenne ich Timing! Samstag Morgen hatte ich Fotos gemacht und schon einmal erste Sätze geschrieben: Gut Ding will Weile haben, ach ja… Passiert ist auf der zukünftigen Baustelle genau nichts. Also alle drei Blicke wie gehabt – oder doch nicht?

Zum Vergleich erst die Fotos von Anfang des Monats, dann von Samstag und dann die Überraschung:

Anfang Februar; einen Unterschied zum Monatsende gibt’s: Die Sonne steht noch tiefer

Ende Februar

Ende Februar; gleicher Tag, nur wenige Stunden später – das Mensch mit der Kettensäge war da!

Anfang Februar

Ende Februar

Gleicher Tag, wenige Stunden später

Anfang Februar

Ende Februar: Am Haus ist noch nichts passiert, der Boden ist im Moment auch bestimmt zu hart, um da mit dem Bagger überhaupt was ausrichten zu können. Die Schneeglöckchen und Krokusse sind raus!

Und vom letzten Motiv konnte ich tatsächlich wenige Stunden später kein Foto mehr machen – da hätte ich brusthoch im Gesträuch gestanden!

Verlinkt mit Tabeas 12tel Blick

 

L’homme de ma vie

Der Mann meines Lebens – auch wenn er so wirklich nicht aussieht (jedenfalls hat er keine Flecken am ganzen Körper, Antennen hat er auch nicht, die baut er nur), für den Skinnie gefiel mir die Giraffe sehr, vor allem ihr freundliches Lächeln:

L’homme de ma vie

Wie heißt eigentlich der Giraffenmann? Giraffer? Girafferer? Und die Elefantenfrau? Elefantin? Frosch – Fröschin? Floh – Flöhin? Pferd – Pferdin?

Das Theater und ich

Bevor der Februar zu Ende geht, möchte ich doch noch bei Astrids Linkparty mitmachen! Keine Ahnung, auf wie viele Punkte ich in Bezug auf das Theater kommen werde, mal sehen…
Aha, auch 15 + 1; leider müsst Ihr ohne Bilder auskommen. Es gab eh kaum welche.

  1. Ins Theater bin ich schon als Kind gern gegangen, wenn auch eher selten. An die ersten Jahre kann ich mich weniger erinnern, aber auf alle Fälle an „Momo“, das ich in der fünften Klasse in und mit meiner Schule gesehen habe. Eine Theatergruppe einer anderen Schule war bei uns zu Gast.
  2. Ab da war ich angestochen, keine Theater-AG mehr ohne mich!
  3. Reden wir nicht über Können, lieber über den Spaß, den ich bei den Proben, den Aufführungen und dem Drumherum des Organisierens hatte.
  4. Da gab es eine Aufführung, in der wir (Fünftklässler!) Kurzgeschichten von Kishon spielen durften. Ich sollte einen Fußballfan vor Gericht spielen, der dem Gericht den Hergang (der Schiri war von ihm beleidigt worden oder so ähnlich) schildern und vorspielen sollte. Die Rolle habe ich abgegeben, das ging irgendwie nicht.
  5. Nach kleineren Rollen durfte ich dann in der zehnten Klasse die Jente in Anatevka spielen – toll war’s! Die erste größere Rolle, die mir sehr viel Freude gemacht hat.
  6. Kurz danach kam dann auch die Zeit, wo man mit dem Deutschkurs ins Theater ging – z.B. Hauptmanns Ratten. Doof, einfach doof.
  7. Damit sind wir dann auch beim modernen Theater, was für mich gar nicht ging. Bis heute habe ich nicht verstanden, warum Paris im Jogginganzug und mit Kopfhörern um den Hals in den „Trojanischen Krieg findet nicht statt“ geschickt wurde.
  8. „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ war dann wieder ganz was anderes, hat mir sehr gefallen (und war – wenn ich mich richtig erinnere – auch keine moderne Inszenierung).
  9. Musicals – ich nehme sie mal mit ins Theaterthema – waren auch toll: Ich kann mich noch ans Gänsehautfeeling erinnern, als ich mit Freund in „Hair“ saß. Später dann noch „Phantom der Oper“ und „Cats“ – im eigens dafür gebauten Theater natürlich wieder was ganz anderes als „Hair“ auf der kleinstädtischen Bühne.
  10. Die Nummer mit dem Fußballfan, der eine Rolle in der Rolle spielt, wiederholte sich im Oberstufenliteraturkurs: Brechts „Guter Mensch von Sezuan“ bescherte mir auch wieder eine Szene, wo ich eine Rolle in der Rolle zu spielen hatte – und zwar nicht die Rolle abgab, aber die Stelle umgeschrieben werden musste.
  11. Auch im Studium wurde weiter Theater gespielt: Erst der „Kleine Prinz“ in Originalsprache, dann Szenen aus Shakespeares „Sommernachtstraum“. Und plötzlich ging’s: Als Frau eine Männerrolle (Handwerker) und als Mann dann wieder eine Frauenrolle (Thisbe) – es waren herrliche Proben und Aufführungen.
  12. Nicht zu vergessen all die Theaterstücke in der Schule, die ich seit bald 30 Jahren immer wieder zu sehen bekomme: Unvergesslich vor allem „Die Welle“, aber auch „Das Haus der Temperamente“, Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte, „Der Drache“, „Ronja Räubertochter“, auch immer wieder „Momo“.
  13. Und in den letzten Jahren immer wieder das Christgeburtspiel (Oberufer), in dem ich die Maria spielen und singen darf. Hätte ich gewusst, dass das soviel Spaß macht, hätte ich bestimmt schon früher mitgemacht, stattdessen habe ich es jahrelang jedes Jahr als Zuschauerin gesehen.
  14. A propos „modernes Theater“ – geht doch! Zumindest, wenn es von „Theater total“ kommt. „Perikles“ war einsame Spitze!
  15. Mammutaufführungen: „Die vier Mysteriendramen“ – am frühen Mittag ging’s los und dauerte bis in den späten Abend (ca. 7 Stunden Spielzeit). Und wir sahen nur eins von vieren (ich weiß allerdings nicht mehr, welches von den vieren, vermutlich „Die Pforte der Einweihung“, also das erste der vier)!
  16. Wenn ich durch die 15 Punkte so durchgehe, stelle ich fest: Ich spiele lieber selbst, als anderen beim Spielen zuzusehen. Ich mag durchaus beides, aber wenn ich die Wahl zwischen Bühne und Zuschauerraum hätte, dann wäre klar, wo ich landen würde.
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