Meine ultimative Weihnachtsliste

Letztes Jahr habe ich nach Weihnachten eine Liste gemacht, die ich während der vergangenen Monate genau EINMAL verändert habe (als ich während des Umzugs den roten König wiedergefunden habe). Und jetzt ist doch tatsächlich noch nicht einmal Mitte September und ich kümmere mich schon um meine Liste. Komisch, der Herbst hat angefangen, ich vermisse den Sommer gar nicht, ich habe nicht das Gefühl, hinterherzuhinken und mich noch gefühlsmäßig im Sommer zu befinden, nichts davon.

  • im November (oder evtl. früher?!) eine Packung türkis-grün-lila Kugeln kaufen, weil der seit Jahren rot-orange-goldene Baum nächstes Jahr bunt werden soll; sagt jedenfalls das Tochterkind – ich habe ja noch 12 Monate, um mich damit anzufreunden
    – Hm… Vielleicht ist das Tochterkind zu Weihnachten dieses Jahr weit weg?! Also erstmal klären, wann sie wiederkommt und dann entscheiden.
  • Holzbaumanhänger besorgen (Gegengewicht zum bunten Baum)
    – s.o.
  • Gummihandschuhe für die Farbpantschereien verwenden, da Elefantenhaut dann doch nicht angenehm
    – Welche Farbpantschereien?? Was wollte ich mir damit nochmal sagen? Ach so, jetzt fällt’s mir wieder ein. Also klar: Falls ich dieses Jahr wieder so viel male, bastele usw., dann benutze ich Gummihandschuhe, versprochen!
  • Liste für die Weihnachtspost machen
    – Nee, dafür noch zu früh.
  • Pralinenliste machen
    – s.o.
  • Plätzchenrezepte raussuchen und ausprobieren
    – haben wir anders gelöst: Wir backen nicht gerne Plätzchen, also werden die dieses Jahr gekauft und wir backen Kuchen und machen Pralinen. Hätte ich kleine Kinder, würde ich sicher auch wieder Plätzchen backen, aber jetzt ist das Kind groß (und vielleicht in der Adventszeit gar nicht da).
  • immer genügend Butter, Eier, Zucker und Mehl für spontane Backaktionen da haben (die Idee kommt schließlich grundsätzlich sonntags, wenn die Butter teuer an der Tanke gekauft werden muss)
    – hat eher weniger geklappt, aber dafür hat das Kind einigermaßen gelernt, die Backaktionen so anzukündigen, dass wir vorher noch einkaufen konnten
  • einen neuen roten König kaufen, der alte ist uns abhanden gekommen – ha, wer sagt’s denn?! Er war im Keller, ist jetzt zu seinen Kollegen gekommen und wird für Weihnachten mit den anderen zusammen weggeräumt.
    – Königeproblem ist abgehakt – wenn ich wg. Umzug den Kram nicht wiederfinde, habe ich natürlich jetzt nicht nur ein Königeproblem; egal, das Zeug ist auf alle Fälle im Keller, das sollte ich wiederfinden
  • den Stall vom schwiegerelterlichen Dachboden holen
    – auch noch zu früh, aber beim nächsten Besuch könnte ich das mal tun
  • unbedingt wieder zu diversen Mailart-Gemeinschaftsaktionen anmelden, im Theaterstück und im Orchester mitmachen (nein, das ist nicht ironisch gemeint!), weil es einfach zuviel Spaß macht, um es auszulassen
    – Weihnachtstheater und Orchester ist eingestielt, für die Adventsmailart ist es natürlich zu früh
  • ärztliche Vorsorgetermine VOR Dezember erledigen
    – äähh… Ich rufe am besten morgen beim Zahnarzt an.
  • das Blumenschleifenband (s. Foto) verstecken, gibt sonst ein Omatrauma beim Gatten (und ein Dekotrauma bei mir), wenn das Tochterkind damit den Baum dekoriert
    – ist weggeworfen und damit erledigt
  • Fenstersterne basteln
    – äähh… Noch zu früh.
  • rechtzeitig verbreiten, dass ich keine Badewanne mehr besitze und deshalb keine Badesterne mehr geschenkt haben möchte
    – könnte ich nächste Woche auf dem Elternabend mal machen; ist aber sicher bescheuert, wenn die Lehrerin am Elternabend verkündet, dass sie seit dem Umzug keine Badewanne mehr besitzt, da muss ich mir was überlegen
  • und auch keinen Entspannungstee!
    – s.o.
  • genügend lange schlafen, um Ähnlichkeit mit einem Pandabären zu vermeiden (die was mit den Badesternen und dem Entspannungstee zu tun haben könnte)
    – ist im September natürlich noch kein Problem
  • Kerzen für Adventskranz rechtzeitig organisieren
    – noch zu früh
  • beim Umzug darauf achten, dass die Kartons mit der Advents-/Weihnachtsdeko beieinander und in Reichweite bleiben
    – ups
  • genügend Lichterketten für drinnen und draußen besorgen
    – mal Göga drauf ansetzen
  • rechtzeitig (im Juli?!) Gedanken über den/die Adventskalender machen
    – Adventskalender?? Mist, Juli längst vorbei
  • Aufhängung für Weihnachtspost, Adventsmailart usw. überlegen und vorbereiten
    – äähh… Ich habe jetzt ein Treppenhaus, da soll das hin
  • Projekte für 2018 vorbereiten (falls ich in 2017 feststelle, dass Jahresprojekte eine gute Idee sind, sonst merken, dass ich keine Jahresprojekte planen sollte!)
    – Jahresprojekte? Was war das nochmal?

    Hm… Hat mir das jetzt was gebracht? Oder habe ich die Liste nur zu früh rausgekramt? Auf alle Fälle wird Ende September das nächste Mal draufgeguckt, aktualisiert und gestrichen, vielleicht bin ich dann weiter.

Umzug

Die letzten Wochen (na gut, eher Monate) waren voller Arbeit – einerseits die übliche (Broterwerb), andererseits mussten Kisten und Kästen gepackt werden. Und wenn man denkt, man hat noch Zeit, ist plötzlich das Wasserbett inkontinent und der Göttergatte beschließt nach angemessener Bedenkzeit (ca. 2 Sekunden, eher weniger), das Ding direkt abzubauen und einfach früher umzuziehen. Kisten und Kästen sind natürlich zu dem Zeitpunkt nicht fertig gepackt, die Broterwerbsarbeit ist – wie zu der Jahreszeit immer – gerade besonders anspruchsvoll und zeitaufwändig, aber egal, wir ziehen das durch.

So langsam wird’s, es sind kaum noch Kisten in der alten Wohnung, die Broterwerbsarbeit hat Pause, aber zurücklehnen ist nicht, die Kisten und Kästen wollen ja auch wieder ausgepackt und auf die neuen Räumlichkeiten verteilt werden. Dass man es nicht gebrauchen kann, dass der Keller der alten Wohnung während des Starkregens der letzten Tage geflutet wird (natürlich, bevor er ausgeräumt ist, aber nachdem die Regale rausgeräumt sind, so dass vieles auf dem Boden steht), dürfte klar sein. Man kann’s auch positiv sehen: Das Wegwerfen wird leichter, weil einige Sachen jetzt nicht nur nicht mehr gebraucht werden (aber noch gut sind), sondern jetzt auch wirklich unbrauchbar sind.

Trotzdem habe ich in den letzten Wochen auch Skinnies (12,7×7,6cm) und Art Squares (10x10cm) gemacht und bekommen:

Aprilskinnie von Fanfan

Mein Maiskinnie für Dodo

Geheimer Garten

Hinter diesem Tor ist er versteckt.

Vorher – Nachher

Bald ist Ostern. Zumindest, wenn man im Supermarkt steht; sogar der Biomarkt hat mittlerweile aufgerüstet. Da man in der Woche vor Ostern keine Schokoosterhasen mehr bekommt (zumindest nicht im Bioladen), wollte ich schonmal vorsorgen. Kaum war er meiner, hat er den Boden geküsst – ist wohl doch noch nicht Ostern.

Vorher (eigentlich ja auch schon nachher)

Nachher

Egal, noch ist genug Zeit, um Ersatz zu kaufen. Ausnahmsweise bin ich früh dran!

Meine ultimative Weihnachtsliste

Das Omatrauma

Ich habe nicht vor, eine ab dem 24. Juni abzuarbeitende Liste zu erstellen, so dass am 24. Dezember alles ganz und gar perfekt ist, damit die Ramafamilie das perfekte Weihnachtsfest haben kann. Stattdessen eine vollkommen unvollständige (und evtl. sich immer mal verändernde Liste) und unsortierte Liste der Dinge, die ich „im nächsten Jahr aber wirklich GAAAAAAANZ anders“ machen will/an die ich nächstes Jahr „aber-wirklich-und-echt-jetzt“ denken will. Ab Ende September wäre es ganz sinnvoll, die Liste mal wieder rauszukramen, deshalb kommt die in die Wiedervorlage.

  • im November (oder evtl. früher?!) eine Packung türkis-grün-lila Kugeln kaufen, weil der seit Jahren rot-orange-goldene Baum nächstes Jahr bunt werden soll; sagt jedenfalls das Tochterkind – ich habe ja noch 12 Monate, um mich damit anzufreunden
  • Holzbaumanhänger besorgen (Gegengewicht zum bunten Baum)
  • Gummihandschuhe für die Farbpantschereien verwenden, da Elefantenhaut dann doch nicht angenehm
  • Liste für die Weihnachtspost machen
  • Pralinenliste machen
  • Plätzchenrezepte raussuchen und ausprobieren
  • immer genügend Butter, Eier, Zucker und Mehl für spontane Backaktionen da haben (die Idee kommt schließlich grundsätzlich sonntags, wenn die Butter teuer an der Tanke gekauft werden muss)
  • einen neuen roten König kaufen, der alte ist uns abhanden gekommen – ha, wer sagt’s denn?! Er war im Keller, ist jetzt zu seinen Kollegen gekommen und wird für Weihnachten mit den anderen zusammen weggeräumt.
  • den Stall vom schwiegerelterlichen Dachboden holen
  • unbedingt wieder zu diversen Mailart-Gemeinschaftsaktionen anmelden, im Theaterstück und im Orchester mitmachen (nein, das ist nicht ironisch gemeint!), weil es einfach zuviel Spaß macht, um es auszulassen
  • ärztliche Vorsorgetermine VOR Dezember erledigen
  • das Blumenschleifenband (s. Foto) verstecken, gibt sonst ein Omatrauma beim Gatten (und ein Dekotrauma bei mir), wenn das Tochterkind damit den Baum dekoriert
  • Fenstersterne basteln
  • rechtzeitig verbreiten, dass ich keine Badewanne mehr besitze und deshalb keine Badesterne mehr geschenkt haben möchte
  • und auch keinen Entspannungstee!
  • genügend lange schlafen, um Ähnlichkeit mit einem Pandabären zu vermeiden (die was mit den Badesternen und dem Entspannungstee zu tun haben könnte)
  • Kerzen für Adventskranz rechtzeitig organisieren
  • beim Umzug darauf achten, dass die Kartons mit der Advents-/Weihnachtsdeko beieinander und in Reichweite bleiben
  • genügend Lichterketten für drinnen und draußen besorgen
  • rechtzeitig (im Juli?!) Gedanken über den/die Adventskalender machen
  • Aufhängung für Weihnachtspost, Adventsmailart usw. überlegen und vorbereiten
  • Projekte für 2018 vorbereiten (falls ich in 2017 feststelle, dass Jahresprojekte eine gute Idee sind, sonst merken, dass ich keine Jahresprojekte planen sollte!)

Und jetzt mache ich was ganz revolutionäres: Ich werfe das Schleifenband einfach weg! Und das Kind hat’s noch nichtmal gemerkt!

Letzte Sommerpost

Von Veronika kam die letzte Sommerpost, auch ihr Paradies ist ein besonderes! Handgeschöpftes Papier, Häkelblumenstempel, Fingerprints, ein Umschlag für paradiesische Geheimnisse – seht selbst:

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Vielen lieben Dank, liebe Veronika, für Deine paradiesischen Seiten!

Als nächstes mache ich mir über den Buchumschlag Gedanken, das habe ich bisher hinausgeschoben.

Sommerpost 3

Unser Postbote ist nicht gerade pfleglich mit der Sommerpost der dritten Woche umgegangen, der Umschlag war zur Hälfte nass. Aber Glück gehabt – die Seiten haben es gut überstanden, mussten aber vor dem Fotografieren erstmal trocknen. Heidi hat die Seiten gestaltet, die mir ausgesprochen gut gefallen. Hab vielen lieben Dank!

Ich freue mich immer mehr auf ein vielfältiges Paradiesbuch, das ich am Ende aus den Seiten binden kann. Wie immer gibt’s bei Michaela auch die anderen Paradiese zu bestaunen.

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Sommerpost 1. und 2. Woche

Die Sommerpost der ersten und zweiten Woche ist schon da! Direkt zum Start gab es Post von Annette:

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Eine Woche später gab es wieder Post, diesmal von Annette ;-):

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Ich liebe diese Vielfalt, Ihr beiden lieben Annettes! Das werden prachtvolle Paradiesbücher in unserer Gruppe, da bin ich sicher!

Hier die Linkliste, in der alle Gruppenbilder gesammelt werden.

Skinnies Juni

Ein Skinnie (Maße 12,7×7,6cm) aus Frankreich von Péguy:

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von Péguy

Einer nach Frankreich:

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von mir

Ein Skinnie hat immer die gleichen Maße; jeden Monat gibt es einen Pool von Collagenmaterial, aus dem man auswählen kann. Gleiche Bilder, aber immer wieder andere Zusammenstellungen!

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