Zweiter Nachtrag: Minibücher

Letzte Woche ist mir’s aufgefallen, also wird’s jetzt nachgeholt: Die Herstellung meiner Leporello-Minibücher für die Frühlingsmailart!

Ein kleines Leporello schneiden und falten – und feststellen, dass die Taschen seitlich gar nicht zugenäht werden müssen, was ein Glück!

Minikärtchen mit Papierstücken beklebt, darauf verdünntes weißes Gesso, dann passend zum Gedichtteil, der auf die Rückseite kommt, mit Neocolor-Kreiden bemalt.

Das wäre auch ein gutes Foto für den Zacken-/Dreieck-Mustermittwoch gewesen!

Die Leporellos bedruckt. Acrylfarbe klebt leider leicht zusammen, deshalb erst mit klarem Gesso bestrichen (reicht nicht), dann noch mit Babypuder bestäubt – reicht so gerade!

„Nur“ noch alles zusammenstellen, die Außenseiten binden und die Karten schreiben und zusammenkleben.

Die Einstecker für das Leporello: Ein Frühlingsgedicht, das sich wunderbar auf acht Kärtchen verteilen ließ. Auf jedem Kärtchen ist vorne ein Bild, das zum Inhalt (zwei Gedichtzeilen) auf der Rückseite passt.

Weil’s so schön ist: nochmal Zacken.

Das Leporello hat Außenseiten bekommen, die Kärtchen müssen noch in ihre Fächer.

So sieht das Leporello mit den Kärtchen aus.

#Collagentreffen in Köln

Ein Collagentreffen in Köln am 11.11.?! Kein Problem, ich bin Karnevalsflüchtling! Irgendwie hat das was von einem Paradox…

Angekommen in der kleinen Fabrik hatte der Karneval sich aber wieder verflüchtigt, mal abgesehen von einem roten Konfetti oben unter der Decke. In allerkürzester Zeit waren zwei Tische mit Material und Werkzeug belegt, es blieb gerade noch genügend Platz für ein wunderbares kleines Buffet (danke an alle!). Und dann wurde geschnibbelt, gesabbelt, geklebt, gemalt, geschrieben, was das Zeug hält. Danke, Christine, für das „Starterkit 15fünfzehn“! Acht Frauen und ein Hund im Collagenwahn: Christine, Barbara, Sabine, Astrid, Katrin, Katrin, Judith und ich.

Fünf der acht „Arbeitsplätze“:

Unverkennbar Christine

Astrids und gegenüber meiner

Judiths (während der Arbeit – so sah meiner nach dem Aufräumen aus :-D)

Besonders produktiv: Sabine

Alle (großen) Collagen gemeinsam

Tschüss, kleine Fabrik, mach es gut:

Ein Tafelbild ist nichts für die Ewigkeit

Und zum Schluss meine beiden 15fünfzehn Collagen bei Tageslicht:

Wer die alte deutsche Schreibschrift noch lesen kann, der weiß, warum die Collage „Tannenfee“ heißt.

An dieser („Weihnachtsmann“) will ich noch etwas basteln, um den Fisch herum ist es mir noch etwas zu unruhig.

Verlinkt mit Sabines 15fünfzehn.

Muster-Mittwoch 001 am Sonntag

Für Mittwoch etwas zu spät, aber hey, ich habe Urlaub, da können die Wochentage schonmal durcheinander geraten! Endlich auch ein Muster-Mittwoch-Beitrag von mir, kurz bevor der Dreiecksmonat beendet ist. Dafür habe ich bei Ulrike und Carola die Idee des Musterbuches geklaut und mal wieder ein Buch gebunden (koptische Bindung, weil die Seiten dann gut flach liegen). Die ersten Seiten wurden gestern gefüllt:

Die Vorderseite, an der ich bestimmt noch weiter rumbasteln werde.

Kann ich jeden Buchstaben des Alphabets zackig bis dreieckig werden lassen? – Ja, geht. Erinnert mich an Futhark, das Runenalphabet.

Mein Stempel von der Adventspost 2016 – ein Dreieck. Erkennt Ihr die unsichtbaren Dreiecke? Klappt’s auch mit den beiden sich durchdringenden Dreiecken unten? Von „unsichtbar“ war’s nicht weit zu „verschwunden“ – das Bermudadreieck.

In der Oktober-alverde fanden sich dann diverse Dreiecke und Zacken, die zur Collage werden wollten. Rechts könnt Ihr sehen, wie knapp ich die Fäden für die Bindung bemessen hatte – da ist nichts abgeschnitten worden, die Knoten waren so gerade noch knüpfbar.

Vermustert ist das jetzt nicht, das lasse ich mir für das nächste Thema, das ich diesmal von Anfang an mitmachen möchte.

Art Square und Skinnie September

Ich war letzten Monat ziemlich spät dran, mittlerweile sind meine kleinen Werke aber in Frankreich angekommen, und ich kann sie auch hier zeigen:

Etre ici mais encore un peu là-bas

Wenn ich groß bin, werde ich (Super-)Lehrerin…

Und jetzt an die Aufgaben für den Oktober, bevor der auch wieder vorbei ist.

Was sind Art Squares und Skinnies?

Es wurde schon häufiger gefragt, was denn ein Art Square oder ein Skinnie ist, da habe ich mir gedacht, ich mache gleich einen neuen Blogpost draus.

Skinnie „Une partie de chasse“ – „Ein Jagdausflug“

Wir stellen uns jetzt mal nicht à la Feuerzangenbowle „ganz dumm“, sondern fangen mit der Kurzantwort an: Ein Art Square ist ein 10x10cm großes Werk, ein Skinnie ist eine Collage mit den Maßen 12,7×7,6cm. Frag mich bitte keiner, woher dieses krumme Maß kommt, warum das Ding „Skinnie“ heißt usw., das weiß ich nämlich nicht.

Für einen Tausch von Art Squares und Skinnies kann man sich in einem Forum (s.u.) jeden Monat neu anmelden. Beim Art Square gibt es ein vorgegebenes Thema (Quand je serai grande… – Wenn ich groß bin,…), in der Umsetzung bin ich frei (muss also keine Collage sein), beim Skinnie auch, aber da habe ich außerdem noch die Vorgabe, dass es eine Collage sein muss, für die ich aus einem vorgegebenen Bilderpool (ca. 60-100 Bilder) auswählen und hinterher noch mit Farbe, Stempel usw. weiterarbeiten kann (aber nur begrenzt, die Hauptsache müssen die vorgegebenen Fotos sein).

Natürlich kann ich mit den Vorgaben auch für mich selbst wurschteln, aber gedacht ist das als Tausch; eine Frau aus dem Forum würfelt immer aus, wer seine Arbeit an wen schickt. Wer französisch spricht, kann sich auch gerne hier umsehen, anmelden, mitmachen: Forum Incartades.

Art Square

Solche rege/-lmäßige Mail-Art-Aktionen habe ich bisher im deutschsprachigen Raum nicht gefunden (aber dafür gibt’s ja die schönen größeren Post-Kunst-Aktionen von Michaela und Tabea!), deshalb nehme ich die etwas höheren Portokosten (90 oder 150 statt 70 Cent; wir haben in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern ja noch Glück!) gerne in Kauf. Schön an Skinnie und Art Square ist auch, dass es kleinere Arbeiten sind, die nicht soviel Zeit beanspruchen.

Märzskinnie

Der ist jetzt auch in Belgien angekommen und kann gezeigt werden:

Eigentlich war das Thema ja „Femme, femme, femme…“, aber irgendwie ist da eher „Geschirr spülen?! – ICH?!!“ draus geworden. Im Bilderpool, der mir zur Verfügung stand, hatten mich alle blauen Fotos angelacht – was kann ich dafür, wenn das dann vorrangig Geschirr war?! 😉

Mein Jahresprojekt…

… habe ich eingestampft, weshalb Ihr davon nichts mehr gelesen habt. Macht aber nichts, gestern habe ich nämlich ein anderes Jahresprojekt erfolgreich durchgezogen, von dem ich bisher gar nichts erzählt habe: Jeden Tag (und zwar ausnahmslos, egal, was sonst noch zu tun war) „etwas“ zeichnen. Manchmal hat das fünf Minuten gedauert, manchmal eine halbe Stunde, aber irgendwas ging immer. Ein kleines Buch (April und Mai 16) und ein großes (Juni 16 bis März 17) habe ich gefüllt, Buch Nummer 3 (noch größer, dafür weniger Seiten und besseres Papier, weil ich im zweiten Jahr (natürlich mache ich weiter!) Farbe dazunehmen möchte) wartet schon darauf, gefüllt zu werden.

Ein paar Seiten aus den beiden Büchern:

Manchmal war auch Farbe dabei (neocolor II, teilweise mit Wasser vermalt); im ersten Buch war Aquarellpapier, da war das kein Problem.

Ein paar Tage später – manchmal war’s eben auch schief und krumm. Wenn man jeden Tag zeichnet, macht das aber nichts, am nächsten Tag kann’s ja wieder besser werden. Auf die Art bin ich mit diesem Wesen, das immer meint, ich wäre sowieso nicht gut genug und könnte es gleich lassen usw., gut zurechtgekommen. Beim Zeichnen hält es mittlerweile die Klappe, weil es festgestellt hat, dass ich sowieso nicht drauf höre, ätsch!

Mein Rucksack, der mich schon seit Jahren begleitet – vorher dachte ich noch, das schaffe ich nie (soooo viele Linien), hinterher war ich ganz angetan (großes Skizzenbuch; Anfang Juni).

Manchmal kommen Licht und Schatten dazu (Juli).

Wenn ich schon jeden Tag zeichne, kann ich auch zusätzlich jeden Tag eine „Falsche Kalligraphie“ dazuschreiben, Platz ist genug da (Oktober). Die Wörter hatten übrigens nur manchmal irgendeinen Bezug zu meinem Tag bzw. zur Zeichnung, die waren oft genauso beliebig wie die Entscheidung, was ich an welchem Tag zeichne.

Im März hatte ich zusätzlich manchmal Spaß an Verzierungen und Rahmen.

Das Buch ist fast voll (Mitte März)!

Letzte Seite – auf zum neuen Buch!

Und mein Art Square mit dem Thema „Wenn ich groß bin, werde ich eine Künstlerin“ ist in Frankreich angekommen, den kann ich also auch zeigen:

Vorderseite

Rückseite

März-Mail-Art

Nachdem unser Telefon und Internet endlich wieder richtig funktionieren (nein, da will ich jetzt nicht drüber reden), kann ich auch wieder Fotos zeigen. Im März hatte ich Post aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Australien. Meine eigenen Werke kann ich noch nicht zeigen, die sind noch nicht angekommen.

Das erste Büchlein der Frühlingsmailart von Ulrike:

Schon der Umschlag lässt Kunst erahnen

Neontulpen auf dem Umschlag

Eine der Seiten

von oben

Eine weitere Seite

Bei Michaela gibt es weitere Werke! Ich bin erst in der fünften Woche dran, die Planung ist schon fertig, angefangen habe ich aber noch nicht. Sollte ich wohl mal, schließlich gibt es immer mal interessante Überraschungen bei der Ausführung und es könnte ja sein, dass die zusätzliche Zeit kosten. Am Wochenende, ganz bestimmt!

Aus Frankreich kam ein Skinnie von Mireille, eigentlich ja zwei, denn Charlie gab es obendrauf:

Thema: Femme, femme, femme…

Moderne Zeiten

Der Art Square kommt aus Belgien von Fabienne:

Aus der Reihe „Wenn ich groß bin…“ – werde ich Künstler!

Und dann gab’s noch Post vom anderen Ende der Welt von Fiona:

Mit einer richtigen Druckpresse gedruckt – schon was anderes als die Gelliplate

Februar-Frankreich-Post

Im Februar kam auch noch ein Art Square (10x10cm) von Santine, aber ob ich DEN Märchenprinzen haben wollen würde ;-)?!

Die Rückseite und die“Petites-Plus“

Nach Frankreich geschickt habe ich:

Art Square (diese „Märchenprinzen“ würde ich auch nicht haben wollen)

Rückseite

Skinnie zur „langen Liebesgeschichte“

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