MM 006

Der Dezember ist voller Streifen – jedenfalls, wenn man dem Mustermittwochthema und der Adventspost glauben möchte. Da ich erst am 19. mit meinen Karten dran bin, spiele ich noch ein bisschen rum, bevor ich ernst mache. Im Moment bin ich noch eher unentschieden, wie meine Karten aussehen sollen, welche Farben ich verwende, welches Material usw. Am Wochenende will ich mich ausführlicher mit der Streifenpost beschäftigen, damit ich rechtzeitig fertig werde.

Streifen mit Schwung, eher monochrom; unten links Mehrfarbbuntstifte – mag ich sehr

Schwarzer Tuschepinselstift, Aquarellfarbe

Wir Ihr seht, ist mir nicht nach kerzengerade, sondern eher nach Spielerei. Noch mehr Streifen findet Ihr bei Michaela.

Zweiter Nachtrag: Minibücher

Letzte Woche ist mir’s aufgefallen, also wird’s jetzt nachgeholt: Die Herstellung meiner Leporello-Minibücher für die Frühlingsmailart!

Ein kleines Leporello schneiden und falten – und feststellen, dass die Taschen seitlich gar nicht zugenäht werden müssen, was ein Glück!

Minikärtchen mit Papierstücken beklebt, darauf verdünntes weißes Gesso, dann passend zum Gedichtteil, der auf die Rückseite kommt, mit Neocolor-Kreiden bemalt.

Das wäre auch ein gutes Foto für den Zacken-/Dreieck-Mustermittwoch gewesen!

Die Leporellos bedruckt. Acrylfarbe klebt leider leicht zusammen, deshalb erst mit klarem Gesso bestrichen (reicht nicht), dann noch mit Babypuder bestäubt – reicht so gerade!

„Nur“ noch alles zusammenstellen, die Außenseiten binden und die Karten schreiben und zusammenkleben.

Die Einstecker für das Leporello: Ein Frühlingsgedicht, das sich wunderbar auf acht Kärtchen verteilen ließ. Auf jedem Kärtchen ist vorne ein Bild, das zum Inhalt (zwei Gedichtzeilen) auf der Rückseite passt.

Weil’s so schön ist: nochmal Zacken.

Das Leporello hat Außenseiten bekommen, die Kärtchen müssen noch in ihre Fächer.

So sieht das Leporello mit den Kärtchen aus.

MM 004

Im Garten war’s mir diese Woche zu nass – also keine Lust auf Mark Making aus dem Garten. Auf dem Supermarktparkplatz war’s mir auch zu nass – also keine Lust auf Kronkorkensammeln (mein Auto muss den schon gesammelten gefressen haben, der taucht einfach nicht mehr auf – wie viele Kronkorken frisst ein Smart auf 100km? Kann da mal jemand eine Studie draus machen?!). Aaaaaber: Am WE waren wir zu Besuch bei Freunden. Jetzt kann ich mich da auch nicht mehr sehen lassen, denn ich habe zwei leere Dosen eines braunen Kaltgetränkes mitgehen lassen. Meine Teebeutelsammlung stößt ja auch immer wieder auf Unverständnis; diese Woche muss also ausnahmsweise ich selbst die Opfer für die Kunst bringen, Pampasgras und Co. lachen sich ins Fäustchen und raunen leise „Wie Du mir…“.

Was macht man mit leeren Dosen? Man schnibbelt Colapens draus, die Anleitung hat Ulrike hier verlinkt. Einen Colapen zu basteln ist tatsächlich einfach, man sollte nur ein wenig auf die scharfen Kanten aufpassen (habe ich). Die zweite Dose wurde mir aufgedrängt (der Colapen ist anscheinend doch noch gerade so gesellschaftsfähig – oder es wurde die Gelegenheit ergriffen, den Müll bequem zu entsorgen, so ganz sicher bin ich mir da nicht), falls es mit dem Prototyp nicht klappen sollte. Und was soll ich sagen? „Nett“ – aber nett ist die kleine Schwester von Ich-sag-das-Wort-nicht. Immerhin: der Colapen stand auf meiner imaginären Liste der Dinge, die ich schon lange mal ausprobieren wollte. Wenn’s schon zu sonst nichts nutze war, kann ich ihn immerhin von meiner Liste streichen, weil erledigt.

Wie gesagt…

Als Bandzugfeder könnte man die Feder durchgehen lassen (wenn die ausgerissenen Kanten nicht stören)

Schreiben werde ich mit dem Gerät schonmal nicht. Aber die „blumig-wolkenartigen“ Grauflächen haben mich für den letzten MarkMakingMusterMittwoch auf eine Idee gebracht, die ich am Wochenende ausprobieren werde.

Noch ein bisschen rumspielen; diesmal spielt der Colapen nur eine Nebenrolle (durfte als Pinsel dienen). Vielleicht habe ich am Wochenende ja auch noch Lust, die Stabheuschreckenfamilie auszuarbeiten, die sich hier versteckt.

Weitere MarkMakingMittwoch-Beiträge findet Ihr bei Michaela.

MM 003

MusterMittwoch und MarkMaking bei MichaelaMüller. Fehlen nur noch die bunten Schokolinsen mit gleichen Initialen! Aber bunt geht’s in diesem Monat nicht zu, deshalb auch keine Schokolade. Diese Woche war sehr arbeitsreich, weshalb es heute nur für zwei Fotos reicht (dafür aber im Tageslicht). Die verblühten Hortensien haben mittlerweile alle Blütenblätter abgeworfen, übrig geblieben sind nur noch ungefähr drei Skelettblättchen pro Strunk – wie sehen die Marks aus, die man damit maken kann?

Sehr gleichmäßig nebeneinander gesetzt; eng verwandt mit den Pampasgrasspuren von letzter Woche

Hin und her und kreuz und quer

Beides jetzt nicht sooo ein großer Unterschied zum Pampasgras. Deshalb wollte ich eigentlich noch ausprobieren, welche Spuren ein plattgefahrener Kronkorken (vom Supermarktparkplatz aufgesammelt) so macht. Aber der Kronkorken hat sich in der ersten Kurve vom Beifahrersitz verdünnisiert (wahrscheinlich leistet er jetzt den Münzen, die hin und wieder mal runterfallen und sich in Ritzen verstecken, Gesellschaft). Was lernen wir daraus? Pampasgras ist ein willigeres Opfer als Kronkorken und außerdem hätte ich ihn wohl anschnallen sollen, dann wäre das alles nicht passiert!

Muster-Mittwoch 002

In Michaelas Umfrage hat das graue Mark-Making gewonnen – und mein Pampasgras einen Wedel verloren. Er hat etwas zu oft im Wind sachte mit dem Kopf genickt und mir zugerufen, dass er ja auch mit Farbe auf Papier nicken könnte; das musste also ausprobiert werden. Für die Kunst muss man eben manchmal Opfer bringen, vor allem, wenn man „Pampasgras“ heißt und in meinem Garten steht! Und wer weitere Muster-Mittwoch-Ergebnisse sehen will, geht zu Michaela!

Mein „Opfer“

Mein Arbeitsplatz – gut abgedeckt, weil schwarze Tusche bestimmt gut in geöltes Buchenholz einzieht (zum Glück habe ich gestern keine praktischen Erfahrungen sammeln können)

Die ersten Versuche auf weißem Kopierpapier (oben viel, unten wenig Farbe, was mich ein wenig an die Brailleschrift erinnert)

Im Musterbuch (beigefarbenes Papier)

Gleiche Seite, etwas später

Gleiche Seite, diesmal im Tageslicht – welch Unterschied!

Im Skizzenbuch

Die eigentliche Herausforderung bestand natürlich darin, im grauen November (in dem es auch noch früh dunkel wird) schöne Fotos zu machen, das hat eher nicht geklappt. Vielleicht am Freitag oder am Wochenende?!

Adventspostkunst

Die Adventspost beginnt! Hier könnt Ihr Euch anmelden. Vielen Dank an Michaela und Tabea, dass Ihr das wieder organisiert.

Les embruns d’octobre von Santine

Und dann war da noch:

Am Wochenende von der Tochter gebastelt (nein, hängt da nicht mehr, war nur zu Testzwecken)

Ich weiß auch nicht, was dieses Jahr in uns gefahren ist, bis Weihnachten dauert’s schließlich noch ein ganzes Weilchen.

Ganz ganz liebe Post

…bekam ich letzte Woche von Karin:

Ein ganz besonderer Sommerpost-Frosch

Bei der Sommerpost habe ich dieses Jahr – im Gegensatz zu Karin – nicht mitgemacht, noch nichtmal ich bin bereit, mich mitten im Umzug mit einer für mich gänzlich neuen Technik herumzuschlagen (ja, es fiel schwer, aber ein Rest von Vernunft hat dafür gesorgt, dass ich mich diesmal nicht angemeldet habe). Manchmal lernt man eben doch aus Fehlern, die man schon gemacht hat. Wer sich die Sommerpostergebnisse ansehen möchte, schaut hier in die Linkliste!

Liebe Karin, Dein Frosch hat mir einerseits ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert, andererseits einen gänzlich fassungslosen Ausdruck, weil ich etwas so schönes „einfach so“ bekommen habe! „Einfach-so“-Geschenke sind was besonderes! Ein herzlichstes Dankeschön für diese Überraschung!

Früher im Sommer – so gut wie die erste Post im neuen Haus – fand ein Regenmädchen seinen Weg zu mir, ob Eva schon gewusst hatte, wie verregnet der Sommer werden würde?!

Außen ein wilder Druck (oder?)

Entweder ist das Regenmädchen schüchtern oder es möchte anonym bleiben!

Locken, Brille, passendes Landeswappen – muss sich um Frau Frosch handeln

Ach ja, der Umzug…

Damit wir nicht aus der Übung kommen: Der nächste Umzug wirft seine Schatten voraus, nächste Woche geht es mit Um- und Anbauten los. Ein paar Monate Krach nebenan und im Garten, dann geht’s wieder ans Möbel schleppen. Ich könnte die Zeit bis dahin zum weiteren Entrümpeln nutzen.

Danke, liebe Eva, das war im Sommer eine wundervolle Überraschung, die ich endlich auch zeigen wollte!

Mein Jahresprojekt…

… habe ich eingestampft, weshalb Ihr davon nichts mehr gelesen habt. Macht aber nichts, gestern habe ich nämlich ein anderes Jahresprojekt erfolgreich durchgezogen, von dem ich bisher gar nichts erzählt habe: Jeden Tag (und zwar ausnahmslos, egal, was sonst noch zu tun war) „etwas“ zeichnen. Manchmal hat das fünf Minuten gedauert, manchmal eine halbe Stunde, aber irgendwas ging immer. Ein kleines Buch (April und Mai 16) und ein großes (Juni 16 bis März 17) habe ich gefüllt, Buch Nummer 3 (noch größer, dafür weniger Seiten und besseres Papier, weil ich im zweiten Jahr (natürlich mache ich weiter!) Farbe dazunehmen möchte) wartet schon darauf, gefüllt zu werden.

Ein paar Seiten aus den beiden Büchern:

Manchmal war auch Farbe dabei (neocolor II, teilweise mit Wasser vermalt); im ersten Buch war Aquarellpapier, da war das kein Problem.

Ein paar Tage später – manchmal war’s eben auch schief und krumm. Wenn man jeden Tag zeichnet, macht das aber nichts, am nächsten Tag kann’s ja wieder besser werden. Auf die Art bin ich mit diesem Wesen, das immer meint, ich wäre sowieso nicht gut genug und könnte es gleich lassen usw., gut zurechtgekommen. Beim Zeichnen hält es mittlerweile die Klappe, weil es festgestellt hat, dass ich sowieso nicht drauf höre, ätsch!

Mein Rucksack, der mich schon seit Jahren begleitet – vorher dachte ich noch, das schaffe ich nie (soooo viele Linien), hinterher war ich ganz angetan (großes Skizzenbuch; Anfang Juni).

Manchmal kommen Licht und Schatten dazu (Juli).

Wenn ich schon jeden Tag zeichne, kann ich auch zusätzlich jeden Tag eine „Falsche Kalligraphie“ dazuschreiben, Platz ist genug da (Oktober). Die Wörter hatten übrigens nur manchmal irgendeinen Bezug zu meinem Tag bzw. zur Zeichnung, die waren oft genauso beliebig wie die Entscheidung, was ich an welchem Tag zeichne.

Im März hatte ich zusätzlich manchmal Spaß an Verzierungen und Rahmen.

Das Buch ist fast voll (Mitte März)!

Letzte Seite – auf zum neuen Buch!

Und mein Art Square mit dem Thema „Wenn ich groß bin, werde ich eine Künstlerin“ ist in Frankreich angekommen, den kann ich also auch zeigen:

Vorderseite

Rückseite

März-Mail-Art

Nachdem unser Telefon und Internet endlich wieder richtig funktionieren (nein, da will ich jetzt nicht drüber reden), kann ich auch wieder Fotos zeigen. Im März hatte ich Post aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Australien. Meine eigenen Werke kann ich noch nicht zeigen, die sind noch nicht angekommen.

Das erste Büchlein der Frühlingsmailart von Ulrike:

Schon der Umschlag lässt Kunst erahnen

Neontulpen auf dem Umschlag

Eine der Seiten

von oben

Eine weitere Seite

Bei Michaela gibt es weitere Werke! Ich bin erst in der fünften Woche dran, die Planung ist schon fertig, angefangen habe ich aber noch nicht. Sollte ich wohl mal, schließlich gibt es immer mal interessante Überraschungen bei der Ausführung und es könnte ja sein, dass die zusätzliche Zeit kosten. Am Wochenende, ganz bestimmt!

Aus Frankreich kam ein Skinnie von Mireille, eigentlich ja zwei, denn Charlie gab es obendrauf:

Thema: Femme, femme, femme…

Moderne Zeiten

Der Art Square kommt aus Belgien von Fabienne:

Aus der Reihe „Wenn ich groß bin…“ – werde ich Künstler!

Und dann gab’s noch Post vom anderen Ende der Welt von Fiona:

Mit einer richtigen Druckpresse gedruckt – schon was anderes als die Gelliplate

Tausch bei Jenniebellie

„Abstrakte Kunst“ war als Thema für eine Art Journalseite (mind. 15x20cm) vorgegeben und irgendwie hatte ich mir das leichter vorgestellt. Mein Werk ist inzwischen in Dänemark angekommen, so dass ich den Entstehungsprozess zeigen kann.

Der Anfang: schwarzer Karton, schwarzes Gesso, Acrylmarker, Wellpappe, Collagenpapier

Neocolor II

Acrylfarbe

Acryltusche, noch mehr Acrylfarbe

Noch mehr Acrylfarbe

Und – Überraschung – noch mehr Acrylfarbe

Ohne Worte

Dito

Ausnahmsweise Acrylmarker

Buntstifte, Acrylmarker, Stempel

Weißer Industriepainter

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