Jahresprojekt 2. Woche

Mein Jahresprojekt ist zwei Wochen alt, bis hierhin habe ich durchgehalten; das war Sinn des „Niedrigschwellen“-Projektes. Aber so ganz glücklich bin ich noch nicht, einige Seiten sind mir dann doch zu sehr rumgeschmiert und gekritzelt, seht selbst:

9. und 10. Januar

11. und 12. Januar

13. und 14. Januar

Im Moment denke ich daran, mir Themen (monatlich oder wöchentlich, mal sehen) zu suchen, vielleicht wird’s dann einfacher, und ich stehe nicht immer vor der Frage: „Was mache ich denn heute?“ Was daraus wird, seht Ihr nächstes Wochenende.

Post aus Geringswalde ist hier in der letzten Woche auch noch angekommen, vielen Dank, liebe Tabea!

Neujahrskarte von Tabea

Jahresbücherprojekt

Wie versprochen gibt es heute Fotos und Einblicke in mein Jahresprojekt. Jahresprojekte sind normalerweise nicht meins, alle diese „Jeden Tag/Jede Woche gibt es eine neue Anleitung/Anregung/Prompt/Was-auch-immer“-Projekte finde ich spannend, habe aber bisher immer ganz schnell wieder aufgegeben. Sei es, weil ich die Zeit dafür nicht finden wollte (seien wir ehrlich: wenn ich etwas wirklich will, finde ich auch Zeit dafür), weil mir die Anleitung usw. nicht gefallen hat oder einfach so.

Also habe ich mir ein „Niedrigschwellen“-Projekt ausgedacht, bei dem die Idee und Anleitung von mir selbst kommen muss – und wenn mir die nicht gefällt, habe ich irgendwie selbst Schuld. Für jeden Monat binde ich ein Minibuch (zugeklappt 6x6cm) und gestalte jeden Tag eine Seite – wie ist egal, aber „etwas“ muss auf der Seite landen. Das ist in wenigen Minuten zu schaffen, die Zeit dafür finde ich immer.

Beim Binden des Januarbuches kam noch die Aufgabe dazu, nur Reste zu verwenden und kein neues Papier extra für das Projekt zu kaufen. Eigentlich hatte sich die Buchgröße dadurch ergeben, dass ich handgeschöpftes Papier in 6x12cm kaufen wollte. Kaum hatte ich das erste Minibuch gebunden, kam die Aufgabe „nur Reste“ daher und hat mir meinen Einkauf verboten – so kann’s gehen…

Hier also Fotos:

Restpapier aus alten Atlanten, Verpackungsmaterial, Notenpapier usw.

Einband aus Teeverpackung (bemale/beklebe usw. ich noch)

Innenseiten und Klappe

1. Januar mit Schokoladen-Gold und Weihnachtsmütze

2. Januar (da der Januar nicht 32, sondern 31 Tage hat, durfte das ausnahmsweise eine Doppelseite werden)

3. und 4. Januar – Merkt man, dass ich gerne Tee trinke?

5. und 6. Januar – wieder mit Teeverpackung

7. und 8. Januar – Goldglitzer von Schokoverpackung (ich mag nicht nur Tee); das Mohnblatt ist schon ein wenig älter

Meine ultimative Weihnachtsliste

Das Omatrauma

Ich habe nicht vor, eine ab dem 24. Juni abzuarbeitende Liste zu erstellen, so dass am 24. Dezember alles ganz und gar perfekt ist, damit die Ramafamilie das perfekte Weihnachtsfest haben kann. Stattdessen eine vollkommen unvollständige (und evtl. sich immer mal verändernde Liste) und unsortierte Liste der Dinge, die ich „im nächsten Jahr aber wirklich GAAAAAAANZ anders“ machen will/an die ich nächstes Jahr „aber-wirklich-und-echt-jetzt“ denken will. Ab Ende September wäre es ganz sinnvoll, die Liste mal wieder rauszukramen, deshalb kommt die in die Wiedervorlage.

  • im November (oder evtl. früher?!) eine Packung türkis-grün-lila Kugeln kaufen, weil der seit Jahren rot-orange-goldene Baum nächstes Jahr bunt werden soll; sagt jedenfalls das Tochterkind – ich habe ja noch 12 Monate, um mich damit anzufreunden
  • Holzbaumanhänger besorgen (Gegengewicht zum bunten Baum)
  • Gummihandschuhe für die Farbpantschereien verwenden, da Elefantenhaut dann doch nicht angenehm
  • Liste für die Weihnachtspost machen
  • Pralinenliste machen
  • Plätzchenrezepte raussuchen und ausprobieren
  • immer genügend Butter, Eier, Zucker und Mehl für spontane Backaktionen da haben (die Idee kommt schließlich grundsätzlich sonntags, wenn die Butter teuer an der Tanke gekauft werden muss)
  • einen neuen roten König kaufen, der alte ist uns abhanden gekommen – ha, wer sagt’s denn?! Er war im Keller, ist jetzt zu seinen Kollegen gekommen und wird für Weihnachten mit den anderen zusammen weggeräumt.
  • den Stall vom schwiegerelterlichen Dachboden holen
  • unbedingt wieder zu diversen Mailart-Gemeinschaftsaktionen anmelden, im Theaterstück und im Orchester mitmachen (nein, das ist nicht ironisch gemeint!), weil es einfach zuviel Spaß macht, um es auszulassen
  • ärztliche Vorsorgetermine VOR Dezember erledigen
  • das Blumenschleifenband (s. Foto) verstecken, gibt sonst ein Omatrauma beim Gatten (und ein Dekotrauma bei mir), wenn das Tochterkind damit den Baum dekoriert
  • Fenstersterne basteln
  • rechtzeitig verbreiten, dass ich keine Badewanne mehr besitze und deshalb keine Badesterne mehr geschenkt haben möchte
  • und auch keinen Entspannungstee!
  • genügend lange schlafen, um Ähnlichkeit mit einem Pandabären zu vermeiden (die was mit den Badesternen und dem Entspannungstee zu tun haben könnte)
  • Kerzen für Adventskranz rechtzeitig organisieren
  • beim Umzug darauf achten, dass die Kartons mit der Advents-/Weihnachtsdeko beieinander und in Reichweite bleiben
  • genügend Lichterketten für drinnen und draußen besorgen
  • rechtzeitig (im Juli?!) Gedanken über den/die Adventskalender machen
  • Aufhängung für Weihnachtspost, Adventsmailart usw. überlegen und vorbereiten
  • Projekte für 2018 vorbereiten (falls ich in 2017 feststelle, dass Jahresprojekte eine gute Idee sind, sonst merken, dass ich keine Jahresprojekte planen sollte!)

Und jetzt mache ich was ganz revolutionäres: Ich werfe das Schleifenband einfach weg! Und das Kind hat’s noch nichtmal gemerkt!

Frohe Weihnachten

Ein frohes Weihnachtsfest im Kreis Eurer Lieben, mit vielen besinnlichen Momenten und viel Kreativzeit
wünscht Frau Frosch

Die letzten sechs Karten der Adventspost möchte ich Euch auch noch zeigen, sie passen farblich schon wieder zueinander und zu den meisten anderen Karten. Auch über diese Karten habe ich mich riesig gefreut und bin jetzt ein bisschen traurig, weil der Postbote nicht mehr jeden Tag so schöne Post bringt. Gleichzeitig freue ich mich auf die nächsten Mailartaktionen im nächsten Jahr!

links oben von Christine, darunter von Eva, unten von Rima (ohne Blog), rechts oben von Saskia (ohne Blog), dann Clara und Katja

Dezemberpost

Einmal aus Frankreich von Santine:

Was der Engel wohl davon hält, dass der Weihnachtsmann das Rentier in Rente geschickt hat?

Und von Doris ein ganz anderer (B)Engel:

Eigentlich sieht er ja ganz unschuldig aus, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er es faustdick hinter den Ohren hat!

Herzlichen Dank, Doris! Merci beaucoup, Santine!

Adventspost 15-18

Und schon wieder in meiner „Lieblingsfarbfamilie“! Links oben von Andie, darunter von Corinna (ohne Blog), rechts oben dürft Ihr dreimal raten, rechts unten von Mareike

Jetzt habe ich dreimal nachgezählt, aber ich bekomme tatsächlich keine Post mehr, alle Karten sind schon da! Und soviel sei jetzt schon verraten: Auch die letzten sechs sind wieder wunderbar, aber ich zeige sie erst später, ist ja noch nicht der 24.!

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