Adventspost 1-10

Die ersten zwölf Karten sind schon da, wie schnell das wieder geht. Heute zeige ich die ersten zehn, schließlich ist ja auch erst der zehnte. Wunderschöne Karten, die ich in den Weihnachtsferien mit der bewährten Einzelblattbindung zu einem Buch binden möchte. Wenn ich die anderen Beiträge in der Linkliste sehe, wäre ich gerne in allen fünf Gruppen gewesen. Aber 126 Karten in der Adventszeit möchte ich dann auch wieder nicht herstellen müssen, der Advent ist sowieso meistens viel zu voll mit Terminen, Bastelarbeiten und Einkäufen. Wie schön, dass so fleißig Fotos gezeigt werden, da sehe ich die Kostbarkeiten der anderen immerhin.

Die erste von Stefanie mit dezentem Glitzer und schön knallig.

Die zweite von Stefanie; besonders der anders gestreifte schmale Streifen hat’s mir angetan.

Die dritte von Tanja mit dezentem Goldglitzer.

Die vierte kam aus Österreich von Simone, sie hat anscheinend für jeden eine andere Karte gestaltet. Auf die Idee kam ich auch schon, es gibt so viele schöne Farbklänge, dass ich mich auch noch nicht entschieden habe. Aber wenn ich das mache, wie entscheide ich dann, welche Karte an wen geht und welche ich selbst behalte?? Immer diese Entscheidungen…

Die fünfte von Tanja, sehr dezent-neblig und wunderschön.

Die sechste von Laura; ich wüsste ja zu gerne, welches Gold sie genommen hat, das glänzt sooo schön. Vielleicht berichtet sie ja noch von der Entstehung?!

Die siebte von Susanne, bei mir ist sie heile angekommen, was ein Glück!

Die achte von Lucia in schönen Pastelltönen und mit Streifensternen.

Die neunte von Sylvia; schade, dass sie so klein geworden ist.

Die zehnte aus der Schweiz von Christina (ohne Blog) mit schönen Sreifengirlanden.

Wichtelfeinlinge

Meine Weihnachtswichtelfeinlingsammlung in Rot-/Beerentönen bekam Zuwachs von Deborah:

Mit dazu passendem Papier

Und alleine

Ein blau-grünes Mandala auf Filz für Annegret

Sechs weitere Feinlinge habe ich in den vergangenen Jahren schon bekommen, hier sind sie einmal alle zusammen:

Seit 2011 bekomme und verschicke ich zu Nikolaus jeweils einen Feinling.

Weihnachtsbäckerei

Eine Linkparty bei Astrid zum Thema Weihnachtsbäckerei – die soll nicht ohne mich stattfinden! Astrid hat 15 Fakten über sich und die Weihnachtsbäckerei gesammelt, mal sehen, was mir so einfällt:

  1. Mein Lieblingsfoto zur Weihnachtsbäckerei: Mein Bruder und ich in Schlafanzug und Bademantel im Kellerwohnzimmer (die obere Etage wurde zu dem Zeitpunkt gerade umgebaut, so dass wir eine Zeitlang nur im Keller und Dachgeschoss hausten), beide von oben bis unten mit Schokolade beschmiert, die Finger (natürlich auch schokoladengebadet) genüsslich abschleckend, auf dem Tisch (stilecht mit Wachstischdecke – wir befinden uns schließlich Ende der 70er/Anfang der 80er) ein buntes Plätzchen neben dem anderen, jedes individuell verziert. So gut haben selbstgemachte Plätzchen nie wieder geschmeckt. Wobei das eine romantisch verklärte Erinnerung sein dürfte; wenn ich genauer nachdenke, hatte ich danach – glaube ich – Bauchschmerzen. Und silberne Zuckerkugeln schmecken auch nur bedingt. Von wegen „früher war alles besser“.
  2. Meine bisher erfolglose Suche nach DEM Mürbeteigplätzchenrezept. Entweder bröckelt der Teig (und damit meistens auch die Plätzchen) oder er klebt elendiglich. Vor zwei Jahren ungefähr dann DIE Entdeckung: Ein Teig mit Superkonsistenz, sogar ohne Ei (und damit auch heute noch gefahrlos roh vernaschbar). Er bekam leider das Prädikat „Klebt nicht, bröckelt nicht… Schmeckt nicht“.
  3. A propos „Teig naschen“: Eine Zeitlang hatte ich so eine Panik vor Salmonellen, dass ich nichts mehr mit rohem Ei gegessen habe. Wenn ich nichtsahnend doch was mit rohem Ei erwischt hatte und mir das jemand hinterher sagte, hatte ich genau in dem Moment, in dem ich abends im Bett lag, unter Garantie fürchterliche Bauchschmerzen und lag ein bis zwei Stunden wach, immer kurz davor, die Keramikabteilung aufzusuchen. War aber tatsächlich kein einziges Mal nötig. Mittlerweile habe ich die Phobie aber erfolgreich überwunden.
  4. Als Kind wurde Teig grundsätzlich roh gegessen, das hat meine Mutter garantiert bei der geplanten Plätzchenmenge gleich einkalkuliert.
  5. Gehören Pralinen auch zur „Bäckerei“? Dann kann ich erzählen, dass meine ersten Pralinen an einem 24.12. in der Küche meiner Eltern entstanden – sie mussten schließlich frisch sein, sowas kann man nicht ein paar Tage vor Weihnachten vorbereiten, wo kämen wir denn da hin? Wenn man das erste Mal Pralinen macht (auch noch fünf verschiedene Sorten), macht man ziemlich viel Sauerei – ich hatte danach Pralinenbastelverbot in der elterlichen Küche ;-), allerdings nur am 24.12.
  6. Spritzgebäck habe ich auch gerne durch das Fleischwölfchen („Wölfchen“, weil nicht groß, schwer, gusseisern, sondern klein, eher leicht und Plastik) gedreht, das diese wunderbare 70er-Jahre-Farbe (Knallorange) hatte.
  7. Erinnerungen an meinen Vater, der die Nüsse und Mandeln für das Berliner Brot immer mit dem Messer per Hand hacken musste – ich müsste meine Mutter fragen, warum sie damals erstens keine gehackten Nüsse und Mandeln gekauft und zweitens dann noch mit Messer und Hand statt Elektrogerät hat hacken lassen. Ich bin nicht sicher, es könnte mit der Größe der gehackten Teilchen zusammenhängen, die gekauften waren ihr zu klein oder so. Heute backt sie immer noch Berliner Brot, kauft aber fertig gehackte Nüsse und Mandeln.
  8. Letztes Jahr habe ich nach Weihnachten beschlossen, im Jahr 2017 verschiedene Plätzchenrezepte auszuprobieren, um in der Adventszeit dann ein paar bewährte Rezepte für Einfach-Plätzchen zu haben. Habe ich nicht ein einziges Mal gemacht und deshalb im Herbst beschlossen, dass bei uns keine Plätzchen mehr gebacken werden (Kind ist schon groß). Berliner Brot kommt von meiner Mutter, Spritzgebäck (normal und Diabetiker-Variante – darauf muss ich ja auch noch Rücksicht nehmen) von der meines Mannes, Zimtsterne werden gekauft – mehr brauchen wir nicht. Cookies backe ich durchaus, aber „Kugel formen und draufhauen“ geht auch schnell, es bleibt nichts im Förmchen kleben, hinterher wird nichts verziert – aber weihnachtlich sind die natürlich dann weniger.
  9. Stattdessen gibt’s Pralinen – die kann ich mittlerweile ohne Sauerei und in den Wochen vor Weihnachten. Ist schließlich mittlerweile meine eigene Küche, die ich verwüsten würde!
  10. So langsam bekomme ich doch Lust, die Zimtsterne wenigstens probeweise mal selbst zu machen. „Astrid, Du bist Schuld“, hätte ich als Kind gesagt.

Zehn Fakten für eine, die nie Plätzchenmarathons mit dreihundertdrölfzig verschiedenen Sorten mitgemacht hat – reicht doch! Jetzt gehe ich zu Astrid und verlinke das bei ihr.

Meine ultimative Weihnachtsliste

Letztes Jahr habe ich nach Weihnachten eine Liste gemacht, die ich während der vergangenen Monate genau EINMAL verändert habe (als ich während des Umzugs den roten König wiedergefunden habe). Und jetzt ist doch tatsächlich noch nicht einmal Mitte September und ich kümmere mich schon um meine Liste. Komisch, der Herbst hat angefangen, ich vermisse den Sommer gar nicht, ich habe nicht das Gefühl, hinterherzuhinken und mich noch gefühlsmäßig im Sommer zu befinden, nichts davon.

  • im November (oder evtl. früher?!) eine Packung türkis-grün-lila Kugeln kaufen, weil der seit Jahren rot-orange-goldene Baum nächstes Jahr bunt werden soll; sagt jedenfalls das Tochterkind – ich habe ja noch 12 Monate, um mich damit anzufreunden
    – Hm… Vielleicht ist das Tochterkind zu Weihnachten dieses Jahr weit weg?! Also erstmal klären, wann sie wiederkommt und dann entscheiden.
  • Holzbaumanhänger besorgen (Gegengewicht zum bunten Baum)
    – s.o.
  • Gummihandschuhe für die Farbpantschereien verwenden, da Elefantenhaut dann doch nicht angenehm
    – Welche Farbpantschereien?? Was wollte ich mir damit nochmal sagen? Ach so, jetzt fällt’s mir wieder ein. Also klar: Falls ich dieses Jahr wieder so viel male, bastele usw., dann benutze ich Gummihandschuhe, versprochen!
  • Liste für die Weihnachtspost machen
    – Nee, dafür noch zu früh.
  • Pralinenliste machen
    – s.o.
  • Plätzchenrezepte raussuchen und ausprobieren
    – haben wir anders gelöst: Wir backen nicht gerne Plätzchen, also werden die dieses Jahr gekauft und wir backen Kuchen und machen Pralinen. Hätte ich kleine Kinder, würde ich sicher auch wieder Plätzchen backen, aber jetzt ist das Kind groß (und vielleicht in der Adventszeit gar nicht da).
  • immer genügend Butter, Eier, Zucker und Mehl für spontane Backaktionen da haben (die Idee kommt schließlich grundsätzlich sonntags, wenn die Butter teuer an der Tanke gekauft werden muss)
    – hat eher weniger geklappt, aber dafür hat das Kind einigermaßen gelernt, die Backaktionen so anzukündigen, dass wir vorher noch einkaufen konnten
  • einen neuen roten König kaufen, der alte ist uns abhanden gekommen – ha, wer sagt’s denn?! Er war im Keller, ist jetzt zu seinen Kollegen gekommen und wird für Weihnachten mit den anderen zusammen weggeräumt.
    – Königeproblem ist abgehakt – wenn ich wg. Umzug den Kram nicht wiederfinde, habe ich natürlich jetzt nicht nur ein Königeproblem; egal, das Zeug ist auf alle Fälle im Keller, das sollte ich wiederfinden
  • den Stall vom schwiegerelterlichen Dachboden holen
    – auch noch zu früh, aber beim nächsten Besuch könnte ich das mal tun
  • unbedingt wieder zu diversen Mailart-Gemeinschaftsaktionen anmelden, im Theaterstück und im Orchester mitmachen (nein, das ist nicht ironisch gemeint!), weil es einfach zuviel Spaß macht, um es auszulassen
    – Weihnachtstheater und Orchester ist eingestielt, für die Adventsmailart ist es natürlich zu früh
  • ärztliche Vorsorgetermine VOR Dezember erledigen
    – äähh… Ich rufe am besten morgen beim Zahnarzt an.
  • das Blumenschleifenband (s. Foto) verstecken, gibt sonst ein Omatrauma beim Gatten (und ein Dekotrauma bei mir), wenn das Tochterkind damit den Baum dekoriert
    – ist weggeworfen und damit erledigt
  • Fenstersterne basteln
    – äähh… Noch zu früh.
  • rechtzeitig verbreiten, dass ich keine Badewanne mehr besitze und deshalb keine Badesterne mehr geschenkt haben möchte
    – könnte ich nächste Woche auf dem Elternabend mal machen; ist aber sicher bescheuert, wenn die Lehrerin am Elternabend verkündet, dass sie seit dem Umzug keine Badewanne mehr besitzt, da muss ich mir was überlegen
  • und auch keinen Entspannungstee!
    – s.o.
  • genügend lange schlafen, um Ähnlichkeit mit einem Pandabären zu vermeiden (die was mit den Badesternen und dem Entspannungstee zu tun haben könnte)
    – ist im September natürlich noch kein Problem
  • Kerzen für Adventskranz rechtzeitig organisieren
    – noch zu früh
  • beim Umzug darauf achten, dass die Kartons mit der Advents-/Weihnachtsdeko beieinander und in Reichweite bleiben
    – ups
  • genügend Lichterketten für drinnen und draußen besorgen
    – mal Göga drauf ansetzen
  • rechtzeitig (im Juli?!) Gedanken über den/die Adventskalender machen
    – Adventskalender?? Mist, Juli längst vorbei
  • Aufhängung für Weihnachtspost, Adventsmailart usw. überlegen und vorbereiten
    – äähh… Ich habe jetzt ein Treppenhaus, da soll das hin
  • Projekte für 2018 vorbereiten (falls ich in 2017 feststelle, dass Jahresprojekte eine gute Idee sind, sonst merken, dass ich keine Jahresprojekte planen sollte!)
    – Jahresprojekte? Was war das nochmal?

    Hm… Hat mir das jetzt was gebracht? Oder habe ich die Liste nur zu früh rausgekramt? Auf alle Fälle wird Ende September das nächste Mal draufgeguckt, aktualisiert und gestrichen, vielleicht bin ich dann weiter.

Meine ultimative Weihnachtsliste

Das Omatrauma

Ich habe nicht vor, eine ab dem 24. Juni abzuarbeitende Liste zu erstellen, so dass am 24. Dezember alles ganz und gar perfekt ist, damit die Ramafamilie das perfekte Weihnachtsfest haben kann. Stattdessen eine vollkommen unvollständige (und evtl. sich immer mal verändernde Liste) und unsortierte Liste der Dinge, die ich „im nächsten Jahr aber wirklich GAAAAAAANZ anders“ machen will/an die ich nächstes Jahr „aber-wirklich-und-echt-jetzt“ denken will. Ab Ende September wäre es ganz sinnvoll, die Liste mal wieder rauszukramen, deshalb kommt die in die Wiedervorlage.

  • im November (oder evtl. früher?!) eine Packung türkis-grün-lila Kugeln kaufen, weil der seit Jahren rot-orange-goldene Baum nächstes Jahr bunt werden soll; sagt jedenfalls das Tochterkind – ich habe ja noch 12 Monate, um mich damit anzufreunden
  • Holzbaumanhänger besorgen (Gegengewicht zum bunten Baum)
  • Gummihandschuhe für die Farbpantschereien verwenden, da Elefantenhaut dann doch nicht angenehm
  • Liste für die Weihnachtspost machen
  • Pralinenliste machen
  • Plätzchenrezepte raussuchen und ausprobieren
  • immer genügend Butter, Eier, Zucker und Mehl für spontane Backaktionen da haben (die Idee kommt schließlich grundsätzlich sonntags, wenn die Butter teuer an der Tanke gekauft werden muss)
  • einen neuen roten König kaufen, der alte ist uns abhanden gekommen – ha, wer sagt’s denn?! Er war im Keller, ist jetzt zu seinen Kollegen gekommen und wird für Weihnachten mit den anderen zusammen weggeräumt.
  • den Stall vom schwiegerelterlichen Dachboden holen
  • unbedingt wieder zu diversen Mailart-Gemeinschaftsaktionen anmelden, im Theaterstück und im Orchester mitmachen (nein, das ist nicht ironisch gemeint!), weil es einfach zuviel Spaß macht, um es auszulassen
  • ärztliche Vorsorgetermine VOR Dezember erledigen
  • das Blumenschleifenband (s. Foto) verstecken, gibt sonst ein Omatrauma beim Gatten (und ein Dekotrauma bei mir), wenn das Tochterkind damit den Baum dekoriert
  • Fenstersterne basteln
  • rechtzeitig verbreiten, dass ich keine Badewanne mehr besitze und deshalb keine Badesterne mehr geschenkt haben möchte
  • und auch keinen Entspannungstee!
  • genügend lange schlafen, um Ähnlichkeit mit einem Pandabären zu vermeiden (die was mit den Badesternen und dem Entspannungstee zu tun haben könnte)
  • Kerzen für Adventskranz rechtzeitig organisieren
  • beim Umzug darauf achten, dass die Kartons mit der Advents-/Weihnachtsdeko beieinander und in Reichweite bleiben
  • genügend Lichterketten für drinnen und draußen besorgen
  • rechtzeitig (im Juli?!) Gedanken über den/die Adventskalender machen
  • Aufhängung für Weihnachtspost, Adventsmailart usw. überlegen und vorbereiten
  • Projekte für 2018 vorbereiten (falls ich in 2017 feststelle, dass Jahresprojekte eine gute Idee sind, sonst merken, dass ich keine Jahresprojekte planen sollte!)

Und jetzt mache ich was ganz revolutionäres: Ich werfe das Schleifenband einfach weg! Und das Kind hat’s noch nichtmal gemerkt!

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