Zweiter Nachtrag: Minibücher

Letzte Woche ist mir’s aufgefallen, also wird’s jetzt nachgeholt: Die Herstellung meiner Leporello-Minibücher für die Frühlingsmailart!

Ein kleines Leporello schneiden und falten – und feststellen, dass die Taschen seitlich gar nicht zugenäht werden müssen, was ein Glück!

Minikärtchen mit Papierstücken beklebt, darauf verdünntes weißes Gesso, dann passend zum Gedichtteil, der auf die Rückseite kommt, mit Neocolor-Kreiden bemalt.

Das wäre auch ein gutes Foto für den Zacken-/Dreieck-Mustermittwoch gewesen!

Die Leporellos bedruckt. Acrylfarbe klebt leider leicht zusammen, deshalb erst mit klarem Gesso bestrichen (reicht nicht), dann noch mit Babypuder bestäubt – reicht so gerade!

„Nur“ noch alles zusammenstellen, die Außenseiten binden und die Karten schreiben und zusammenkleben.

Die Einstecker für das Leporello: Ein Frühlingsgedicht, das sich wunderbar auf acht Kärtchen verteilen ließ. Auf jedem Kärtchen ist vorne ein Bild, das zum Inhalt (zwei Gedichtzeilen) auf der Rückseite passt.

Weil’s so schön ist: nochmal Zacken.

Das Leporello hat Außenseiten bekommen, die Kärtchen müssen noch in ihre Fächer.

So sieht das Leporello mit den Kärtchen aus.

Erster Nachtrag

Jetzt habe ich auch Fotos von den Gesangbuch-Dendriticprint-Tannenbäumchen gemacht, die ich Euch schon angekündigt hatte. Gefunden habe ich sie bei Bine und sie sind so einfach und schnell zu basteln wie sie schön sind!

Die Größe der Vorlage kann man einfach an die Papiergröße anpassen

Vom Fransengarn (früher habe ich mich immer gefragt, wozu man Fransengarn braucht – jetzt kann ich ohne nicht mehr leben :-D) gut verdeckt: die Öse, die den Baum zusammenhält

MM 005

Es ist zwar noch Tusche übrig, aber erstens hat die schon letzte Woche Fäden gezogen (ich vermute mal, der Kalk im zugefügten Wasser, auf alle Fälle i-bäh) und zweitens hatten mich ja die „Wolken“ in der Colapenschrift an etwas erinnert. Also wurden diese Woche die Acrylfarben und Plexiglasscheiben wieder rausgeholt und ich habe gedruckt. Hier (in dem Post findet Ihr auch den Link zu einem Video) und bei der Frühlingsmailart (huch, ich stelle fest, davon habe ich noch gar keine Bilder gezeigt! – wird noch nachgeholt) hatte ich das in meinen Postkunstwerken auch schonmal gemacht.

Diesmal habe ich kleine Farbtupfer auf die Plexiglasplatte aufgetragen und mit der zweiten Platte platt gequetscht. Rechts habe ich die restliche Farbe mit dem Palettmesser aufgetupft, das gibt auch Marks.

Ich hatte Lust, noch etwas Farbe dazuzubringen.

Behutsam verarbeitet, kann man auch auf Seidenpapier drucken (und dies hier ist kein Spezial-USA-Delipaper, sondern ordinäres deutsches (?) Blumenseidenpapier)!

Seidenpapier

Auf dünnen Gesangsbuchseiten (das evangelische, namenlose); die werden noch weiterverarbeitet und die Ergebnisse später gezeigt.

Weitere Mark-Making-Beiträge findet Ihr bei Michaela.

Adventspostkunst

Die Adventspost beginnt! Hier könnt Ihr Euch anmelden. Vielen Dank an Michaela und Tabea, dass Ihr das wieder organisiert.

Les embruns d’octobre von Santine

Und dann war da noch:

Am Wochenende von der Tochter gebastelt (nein, hängt da nicht mehr, war nur zu Testzwecken)

Ich weiß auch nicht, was dieses Jahr in uns gefahren ist, bis Weihnachten dauert’s schließlich noch ein ganzes Weilchen.

Meine ultimative Weihnachtsliste

Letztes Jahr habe ich nach Weihnachten eine Liste gemacht, die ich während der vergangenen Monate genau EINMAL verändert habe (als ich während des Umzugs den roten König wiedergefunden habe). Und jetzt ist doch tatsächlich noch nicht einmal Mitte September und ich kümmere mich schon um meine Liste. Komisch, der Herbst hat angefangen, ich vermisse den Sommer gar nicht, ich habe nicht das Gefühl, hinterherzuhinken und mich noch gefühlsmäßig im Sommer zu befinden, nichts davon.

  • im November (oder evtl. früher?!) eine Packung türkis-grün-lila Kugeln kaufen, weil der seit Jahren rot-orange-goldene Baum nächstes Jahr bunt werden soll; sagt jedenfalls das Tochterkind – ich habe ja noch 12 Monate, um mich damit anzufreunden
    – Hm… Vielleicht ist das Tochterkind zu Weihnachten dieses Jahr weit weg?! Also erstmal klären, wann sie wiederkommt und dann entscheiden.
  • Holzbaumanhänger besorgen (Gegengewicht zum bunten Baum)
    – s.o.
  • Gummihandschuhe für die Farbpantschereien verwenden, da Elefantenhaut dann doch nicht angenehm
    – Welche Farbpantschereien?? Was wollte ich mir damit nochmal sagen? Ach so, jetzt fällt’s mir wieder ein. Also klar: Falls ich dieses Jahr wieder so viel male, bastele usw., dann benutze ich Gummihandschuhe, versprochen!
  • Liste für die Weihnachtspost machen
    – Nee, dafür noch zu früh.
  • Pralinenliste machen
    – s.o.
  • Plätzchenrezepte raussuchen und ausprobieren
    – haben wir anders gelöst: Wir backen nicht gerne Plätzchen, also werden die dieses Jahr gekauft und wir backen Kuchen und machen Pralinen. Hätte ich kleine Kinder, würde ich sicher auch wieder Plätzchen backen, aber jetzt ist das Kind groß (und vielleicht in der Adventszeit gar nicht da).
  • immer genügend Butter, Eier, Zucker und Mehl für spontane Backaktionen da haben (die Idee kommt schließlich grundsätzlich sonntags, wenn die Butter teuer an der Tanke gekauft werden muss)
    – hat eher weniger geklappt, aber dafür hat das Kind einigermaßen gelernt, die Backaktionen so anzukündigen, dass wir vorher noch einkaufen konnten
  • einen neuen roten König kaufen, der alte ist uns abhanden gekommen – ha, wer sagt’s denn?! Er war im Keller, ist jetzt zu seinen Kollegen gekommen und wird für Weihnachten mit den anderen zusammen weggeräumt.
    – Königeproblem ist abgehakt – wenn ich wg. Umzug den Kram nicht wiederfinde, habe ich natürlich jetzt nicht nur ein Königeproblem; egal, das Zeug ist auf alle Fälle im Keller, das sollte ich wiederfinden
  • den Stall vom schwiegerelterlichen Dachboden holen
    – auch noch zu früh, aber beim nächsten Besuch könnte ich das mal tun
  • unbedingt wieder zu diversen Mailart-Gemeinschaftsaktionen anmelden, im Theaterstück und im Orchester mitmachen (nein, das ist nicht ironisch gemeint!), weil es einfach zuviel Spaß macht, um es auszulassen
    – Weihnachtstheater und Orchester ist eingestielt, für die Adventsmailart ist es natürlich zu früh
  • ärztliche Vorsorgetermine VOR Dezember erledigen
    – äähh… Ich rufe am besten morgen beim Zahnarzt an.
  • das Blumenschleifenband (s. Foto) verstecken, gibt sonst ein Omatrauma beim Gatten (und ein Dekotrauma bei mir), wenn das Tochterkind damit den Baum dekoriert
    – ist weggeworfen und damit erledigt
  • Fenstersterne basteln
    – äähh… Noch zu früh.
  • rechtzeitig verbreiten, dass ich keine Badewanne mehr besitze und deshalb keine Badesterne mehr geschenkt haben möchte
    – könnte ich nächste Woche auf dem Elternabend mal machen; ist aber sicher bescheuert, wenn die Lehrerin am Elternabend verkündet, dass sie seit dem Umzug keine Badewanne mehr besitzt, da muss ich mir was überlegen
  • und auch keinen Entspannungstee!
    – s.o.
  • genügend lange schlafen, um Ähnlichkeit mit einem Pandabären zu vermeiden (die was mit den Badesternen und dem Entspannungstee zu tun haben könnte)
    – ist im September natürlich noch kein Problem
  • Kerzen für Adventskranz rechtzeitig organisieren
    – noch zu früh
  • beim Umzug darauf achten, dass die Kartons mit der Advents-/Weihnachtsdeko beieinander und in Reichweite bleiben
    – ups
  • genügend Lichterketten für drinnen und draußen besorgen
    – mal Göga drauf ansetzen
  • rechtzeitig (im Juli?!) Gedanken über den/die Adventskalender machen
    – Adventskalender?? Mist, Juli längst vorbei
  • Aufhängung für Weihnachtspost, Adventsmailart usw. überlegen und vorbereiten
    – äähh… Ich habe jetzt ein Treppenhaus, da soll das hin
  • Projekte für 2018 vorbereiten (falls ich in 2017 feststelle, dass Jahresprojekte eine gute Idee sind, sonst merken, dass ich keine Jahresprojekte planen sollte!)
    – Jahresprojekte? Was war das nochmal?

    Hm… Hat mir das jetzt was gebracht? Oder habe ich die Liste nur zu früh rausgekramt? Auf alle Fälle wird Ende September das nächste Mal draufgeguckt, aktualisiert und gestrichen, vielleicht bin ich dann weiter.

Meine Sommerpost

So, jetzt dürfte sie bei allen angekommen sein, da kann ich ja Bilder zeigen.
Ich hoffe, ich habe niemanden mit meiner Marotte abgeschreckt, dass ich alte Polsterumschläge sammle, über die Adressen und Briefmarken Gesso drüberstreiche/Aufkleber aufbringe und sie dann weiterverwende. Die Umschläge sahen also erstmal nach nichts aus (deshalb auch kein Foto).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als erstes einen schönen Blau-Türkis-Hintergrund für die Außenseiten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Breizh“ heißt die Bretagne – mein Lieblingsurlaubsort – auf bretonisch. Am allerliebsten ist mir – auch wenn man in der Bretagne nie weit vom Meer entfernt ist – doch die Küste.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dieses Jahr haben waren wir leider nicht in der Bretagne, aber ich habe viele Bretagne-Postkarten, alle im Laufe der letzten zwanzig Jahre gesammelt. Also sozusagen „Vintage“-Postkarten für meine Tauschpartnerinnen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Aus einer alten Bretagnekarte habe ich die Einlagen für die Schachteln geschnitten, dazu bekam jede ihren eigenen „Menhir“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und mal ganz nah.
Die „Sträflingskleidung“ (darin waren die Schachteln verpackt) war natürlich ein Teil einer bretonischen Flagge.

Sommerpost abgeschickt

Meine Post ist unterwegs, der Briefkasten wird heute noch geleert. Zeigen kann ich sie natürlich erst, wenn sie angekommen ist, aber hier schonmal ein erster Hinweis auf meinen liebsten Sommerort:

Sommerpost

Nein, es ist nicht die Sträflingskleidung der Daltons!
Was ich Euch aber zeigen kann, das sind die Schachteln, die Töchterchen gebastelt hat. Ich durfte nämlich zehn Schachteln basteln, damit sie auch mit mir tauschen kann.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und noch eine Aquarellfarbenpalette

Wieder ein Mitbringsel für einen lieben Menschen, den ich diesen Sommer besuchen konnte. Warum wohnen wir nur soweit auseinander…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Spruch vom Mark English passte: Color is a dangerous thing. A little goes a long way.

Was das Buch genau ist und wie man eins macht, könnt Ihr hier nachlesen: Aquarellfarbpalette.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...