Zweiter Nachtrag: Minibücher

Letzte Woche ist mir’s aufgefallen, also wird’s jetzt nachgeholt: Die Herstellung meiner Leporello-Minibücher für die Frühlingsmailart!

Ein kleines Leporello schneiden und falten – und feststellen, dass die Taschen seitlich gar nicht zugenäht werden müssen, was ein Glück!

Minikärtchen mit Papierstücken beklebt, darauf verdünntes weißes Gesso, dann passend zum Gedichtteil, der auf die Rückseite kommt, mit Neocolor-Kreiden bemalt.

Das wäre auch ein gutes Foto für den Zacken-/Dreieck-Mustermittwoch gewesen!

Die Leporellos bedruckt. Acrylfarbe klebt leider leicht zusammen, deshalb erst mit klarem Gesso bestrichen (reicht nicht), dann noch mit Babypuder bestäubt – reicht so gerade!

„Nur“ noch alles zusammenstellen, die Außenseiten binden und die Karten schreiben und zusammenkleben.

Die Einstecker für das Leporello: Ein Frühlingsgedicht, das sich wunderbar auf acht Kärtchen verteilen ließ. Auf jedem Kärtchen ist vorne ein Bild, das zum Inhalt (zwei Gedichtzeilen) auf der Rückseite passt.

Weil’s so schön ist: nochmal Zacken.

Das Leporello hat Außenseiten bekommen, die Kärtchen müssen noch in ihre Fächer.

So sieht das Leporello mit den Kärtchen aus.

Muster-Mittwoch 001 am Sonntag

Für Mittwoch etwas zu spät, aber hey, ich habe Urlaub, da können die Wochentage schonmal durcheinander geraten! Endlich auch ein Muster-Mittwoch-Beitrag von mir, kurz bevor der Dreiecksmonat beendet ist. Dafür habe ich bei Ulrike und Carola die Idee des Musterbuches geklaut und mal wieder ein Buch gebunden (koptische Bindung, weil die Seiten dann gut flach liegen). Die ersten Seiten wurden gestern gefüllt:

Die Vorderseite, an der ich bestimmt noch weiter rumbasteln werde.

Kann ich jeden Buchstaben des Alphabets zackig bis dreieckig werden lassen? – Ja, geht. Erinnert mich an Futhark, das Runenalphabet.

Mein Stempel von der Adventspost 2016 – ein Dreieck. Erkennt Ihr die unsichtbaren Dreiecke? Klappt’s auch mit den beiden sich durchdringenden Dreiecken unten? Von „unsichtbar“ war’s nicht weit zu „verschwunden“ – das Bermudadreieck.

In der Oktober-alverde fanden sich dann diverse Dreiecke und Zacken, die zur Collage werden wollten. Rechts könnt Ihr sehen, wie knapp ich die Fäden für die Bindung bemessen hatte – da ist nichts abgeschnitten worden, die Knoten waren so gerade noch knüpfbar.

Vermustert ist das jetzt nicht, das lasse ich mir für das nächste Thema, das ich diesmal von Anfang an mitmachen möchte.

März-Mail-Art

Nachdem unser Telefon und Internet endlich wieder richtig funktionieren (nein, da will ich jetzt nicht drüber reden), kann ich auch wieder Fotos zeigen. Im März hatte ich Post aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Australien. Meine eigenen Werke kann ich noch nicht zeigen, die sind noch nicht angekommen.

Das erste Büchlein der Frühlingsmailart von Ulrike:

Schon der Umschlag lässt Kunst erahnen

Neontulpen auf dem Umschlag

Eine der Seiten

von oben

Eine weitere Seite

Bei Michaela gibt es weitere Werke! Ich bin erst in der fünften Woche dran, die Planung ist schon fertig, angefangen habe ich aber noch nicht. Sollte ich wohl mal, schließlich gibt es immer mal interessante Überraschungen bei der Ausführung und es könnte ja sein, dass die zusätzliche Zeit kosten. Am Wochenende, ganz bestimmt!

Aus Frankreich kam ein Skinnie von Mireille, eigentlich ja zwei, denn Charlie gab es obendrauf:

Thema: Femme, femme, femme…

Moderne Zeiten

Der Art Square kommt aus Belgien von Fabienne:

Aus der Reihe „Wenn ich groß bin…“ – werde ich Künstler!

Und dann gab’s noch Post vom anderen Ende der Welt von Fiona:

Mit einer richtigen Druckpresse gedruckt – schon was anderes als die Gelliplate

Jahresbücherprojekt

Wie versprochen gibt es heute Fotos und Einblicke in mein Jahresprojekt. Jahresprojekte sind normalerweise nicht meins, alle diese „Jeden Tag/Jede Woche gibt es eine neue Anleitung/Anregung/Prompt/Was-auch-immer“-Projekte finde ich spannend, habe aber bisher immer ganz schnell wieder aufgegeben. Sei es, weil ich die Zeit dafür nicht finden wollte (seien wir ehrlich: wenn ich etwas wirklich will, finde ich auch Zeit dafür), weil mir die Anleitung usw. nicht gefallen hat oder einfach so.

Also habe ich mir ein „Niedrigschwellen“-Projekt ausgedacht, bei dem die Idee und Anleitung von mir selbst kommen muss – und wenn mir die nicht gefällt, habe ich irgendwie selbst Schuld. Für jeden Monat binde ich ein Minibuch (zugeklappt 6x6cm) und gestalte jeden Tag eine Seite – wie ist egal, aber „etwas“ muss auf der Seite landen. Das ist in wenigen Minuten zu schaffen, die Zeit dafür finde ich immer.

Beim Binden des Januarbuches kam noch die Aufgabe dazu, nur Reste zu verwenden und kein neues Papier extra für das Projekt zu kaufen. Eigentlich hatte sich die Buchgröße dadurch ergeben, dass ich handgeschöpftes Papier in 6x12cm kaufen wollte. Kaum hatte ich das erste Minibuch gebunden, kam die Aufgabe „nur Reste“ daher und hat mir meinen Einkauf verboten – so kann’s gehen…

Hier also Fotos:

Restpapier aus alten Atlanten, Verpackungsmaterial, Notenpapier usw.

Einband aus Teeverpackung (bemale/beklebe usw. ich noch)

Innenseiten und Klappe

1. Januar mit Schokoladen-Gold und Weihnachtsmütze

2. Januar (da der Januar nicht 32, sondern 31 Tage hat, durfte das ausnahmsweise eine Doppelseite werden)

3. und 4. Januar – Merkt man, dass ich gerne Tee trinke?

5. und 6. Januar – wieder mit Teeverpackung

7. und 8. Januar – Goldglitzer von Schokoverpackung (ich mag nicht nur Tee); das Mohnblatt ist schon ein wenig älter

Letzte Sommerpost

Von Veronika kam die letzte Sommerpost, auch ihr Paradies ist ein besonderes! Handgeschöpftes Papier, Häkelblumenstempel, Fingerprints, ein Umschlag für paradiesische Geheimnisse – seht selbst:

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Vielen lieben Dank, liebe Veronika, für Deine paradiesischen Seiten!

Als nächstes mache ich mir über den Buchumschlag Gedanken, das habe ich bisher hinausgeschoben.

Sommerpost, die vorletzte

Ich darf gar nicht daran denken, dass das schon der vorletzte Umschlag war…

Die Post dieser Woche kam von Corinna (ohne Blog) und passt wunderbar zu meinen anderen Seiten. Flamingos und Äpfel dürfen im Paradies natürlich nicht fehlen, genauso wenig wie die grüne Blätter“hölle“ und Blumen, Blumen, Blumen. Herzlichen Dank, Corinna, für die wunderschönen Seiten!

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Sommerpost 7. Woche

Stephanies Seiten sind am Samstag bei mir angekommen. Wieder zwei wunderbare Seiten, diesmal mit viel Handschrift, das mag ich besonders.

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Zum jetzigen Sommerwetter passt der Spruch zum Glück gerade gar nicht ;-).

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