MM 011

Streublümchen… Hört sich so „einfach“ an…

Erstmal habe ich mir das Papier, das ich mir ursprünglich für den kleingemusterten Februar ausgedruckt hatte, vorgenommen (links, die weißen Papiere). Jaaa, kann man machen… Muss man aber nicht. Das mittlere hatte was von „in Reih und Glied“, „Streublümchen“ für Erbsenzähler sozusagen. Nee, irgendwie nicht.

Nächster Versuch: Die Fotos von Schneeglöckchen aus dem kleingemusterten Februar und der Versuch, einen Stempel draus zu machen. Stempelschnitzen konnten wir auch schonmal besser (hat was von „Mensch, zwei Wassereimer tragend“), das Format ist eher nicht meins. Einen Minirest Stempelgummi habe ich zum Bodürenstempel umfunktioniert, das gefällt mir besser, aber es sind natürlich keine Streublümchen.

Gemalte Streublümchen, ja auch ganz nett. Am besten gefallen mir noch die Blümchen auf der rechten Seite, für die ich ein Bleistiftradiergummi zum Stempel umfunktioniert habe.

Streublümchen oder so

Die ersten Versuche überzeugen mich nicht wirklich. Mal sehen, was mir nächste Woche dazu so einfällt. Verlinkt mit Michaelas Mustermittwoch.

MM 009

Die Hexies habe ich komplett übersprungen, beim Kleingemusterten bin ich aber wieder dabei! Mein alter Minidreiecksstempel (ein Rest eines anderen Stempelprojekts), mit dem ich (Weihnachts-)Tannenbäume gestempelt habe, ist im Bermudadreieck (=mein Arbeitszimmer) verschwunden, also habe ich eine Ecke eines Stempelgummirests abgeschnitten. Auf der Suche nach dem ersten Dreiecksstempel bin ich dann noch über runde Minisonnen (gekaufter Stempel) gestolpert, dazu einige Stempelkissen, und schon konnte es losgehen.

Minimuster aus (unten und Mitte) Stempelgummirest und (oben) Stempelsonnen

Daten stempeln will gelernt sein: Erster Abdruck nur halb zu sehen, deshalb nicht gesehen, dass es den 50. Februar (zweiter Abdruck) gar nicht gibt, dritter Abdruck auf dem Kopf. Aller guten Dinge sind manchmal eben vier.

Mit Michaelas Mustermittwoch verlinkt.

Adventspost 18 – 25

So gerade noch im alten Jahr die dritte Runde Advents- und Extrapost. Nach den Weihnachtsfeiertagen war es sehr ungewohnt, dass im Briefkasten wieder nur Werbung, Rechnungen und Co. zu finden waren. Für mich war doch tatsächlich keine Post dabei – geht ja gar nicht! Aber da man ja aufhören soll, wenn’s am schönsten ist und es nichts Besonderes mehr wäre, wenn jeden Tag bunte Post ankäme, bin ich jetzt nicht traurig, sondern freue mich an meinem bunten Stapel, um ihn dann Anfang nächsten Jahres zu einem Buch zu verarbeiten. Jetzt lohnt es sich doppelt, die Karten der Adventspost 2016 sind nämlich auch noch nicht gebunden, da kann ich gleich weiterarbeiten.

Vielen lieben Herzensdank an alle, die mich mit ihrer bunten Post erfreut haben und ein besonderes Dankeschön an Michaela und Tabea für die Organisation der Post-Kunst-Werk-Projekte! Rutscht gut ins neue Jahr hinein!

In Wachsbatik von Ghislana

Meine 19

Ein glitzeriger Weihnachtswald von Moni

Von Veronika ein weiterer Weihnachtswald mit Sternen

Martina (ohne Blog) hat bei Elvira Fotos zu ihrem farbkräftigen Werk gezeigt.

Dieser schöne Farbklang stammt von Elvira

Eine farbstarke Karte von Jutta (ohne Blog)

Zum guten Schluss: die 25 von Carola

Extrapost gab’s auch noch:

Von Elvira

Von Heike

Ein „Die-Engel-backen-Plätzchen“-Himmel von Eva

Ein Weihnachtssternenhimmel von Christine

Verlinkt mit der Post-Kunst-Werk-Adventslinkliste.

MM 008

Meine Streifenpost ist hoffentlich gut angekommen. Unsere Küche wurde am Wochenende kurzfristig zur Druckerei umfunktioniert, der Boden bietet zum Glück genug Platz für die 40 Karten, die ich gemacht habe. Ein paar Bonuskarten habe ich schon verschickt, aber ein paar sind auch noch da, die ich gerne verschenken würde. Schreibt mir einen Kommentar, dann machen sich die restlichen Karten auch auf die Reise.

Klar war von Anfang an, dass Türkis dabei sein muss. Aber wie ich arbeiten wollte und welche Farben dazu kommen sollten, war völlig offen. Aquarellfarben habe ich schnell verworfen, bei dem Wetter wollte ich Karten, die auf beiden Seiten wasserfest sind, zu schnell wird die Post nass. Also Acrylfarben, Tusche usw. Ich könnte ja mal wieder die Gelliplate auspacken. Und das Duo Maigrün-Magenta wollte ich auch unterbringen. Also Türkis, Maigrün, Preußischblau, Petrol rausgesucht, Kupfer wieder rausgeworfen. Ganz gerade Streifen wollte ich auch nicht, also kamen die Schnipsel ins Spiel. Aufkleben/-nähen war mir zu riskant, in den Sortiermaschinen der Post bleibt da schnell mal was hängen. Zum Glück sind Eure Karten bisher bei mir alle heile angekommen.

Damit war die Arbeitsweise klar: Mit der Walze die Farbe in Streifen auf die Gelliplate auftragen, pro Karte drei Schnipsel auf die Platte legen, Karte drauf, großes Blatt drüber, mit der Walze drüberrollen, alles runternehmen, trocknen lassen.

Die ersten Karten sind gedruckt. Die Schnipsel reichten nicht, also erstmal neue schneiden.

Alle 40 Karten bedruckt, die Schnipsel kann ich sicher noch für andere Zwecke gebrauchen.

Zum Trocknen ausgelegt.

Noch mehr Karten.

Hier liegen auch welche.

Am nächsten Morgen ging’s dann mit Magenta und Neonpink weiter:

Streifen in Streifen auf Streifen. Quer drüber noch ein Punktestreifen.

Die Ausbeute (ja, sind „nur“ 38; die ersten zwei waren Testkarten, die etwas anders aussehen)

Acrylstifte für die Streifen. Mit der Feder waren mir die Streifen zu dünn, also lieber die dicken Stifte.

Verlinkt mit Michaelas Mustermittwoch und mit der Linkliste der Adventspost.

Adventspost 1-10

Die ersten zwölf Karten sind schon da, wie schnell das wieder geht. Heute zeige ich die ersten zehn, schließlich ist ja auch erst der zehnte. Wunderschöne Karten, die ich in den Weihnachtsferien mit der bewährten Einzelblattbindung zu einem Buch binden möchte. Wenn ich die anderen Beiträge in der Linkliste sehe, wäre ich gerne in allen fünf Gruppen gewesen. Aber 126 Karten in der Adventszeit möchte ich dann auch wieder nicht herstellen müssen, der Advent ist sowieso meistens viel zu voll mit Terminen, Bastelarbeiten und Einkäufen. Wie schön, dass so fleißig Fotos gezeigt werden, da sehe ich die Kostbarkeiten der anderen immerhin.

Die erste von Stefanie mit dezentem Glitzer und schön knallig.

Die zweite von Stefanie; besonders der anders gestreifte schmale Streifen hat’s mir angetan.

Die dritte von Tanja mit dezentem Goldglitzer.

Die vierte kam aus Österreich von Simone, sie hat anscheinend für jeden eine andere Karte gestaltet. Auf die Idee kam ich auch schon, es gibt so viele schöne Farbklänge, dass ich mich auch noch nicht entschieden habe. Aber wenn ich das mache, wie entscheide ich dann, welche Karte an wen geht und welche ich selbst behalte?? Immer diese Entscheidungen…

Die fünfte von Tanja, sehr dezent-neblig und wunderschön.

Die sechste von Laura; ich wüsste ja zu gerne, welches Gold sie genommen hat, das glänzt sooo schön. Vielleicht berichtet sie ja noch von der Entstehung?!

Die siebte von Susanne, bei mir ist sie heile angekommen, was ein Glück!

Die achte von Lucia in schönen Pastelltönen und mit Streifensternen.

Die neunte von Sylvia; schade, dass sie so klein geworden ist.

Die zehnte aus der Schweiz von Christina (ohne Blog) mit schönen Sreifengirlanden.

Zweiter Nachtrag: Minibücher

Letzte Woche ist mir’s aufgefallen, also wird’s jetzt nachgeholt: Die Herstellung meiner Leporello-Minibücher für die Frühlingsmailart!

Ein kleines Leporello schneiden und falten – und feststellen, dass die Taschen seitlich gar nicht zugenäht werden müssen, was ein Glück!

Minikärtchen mit Papierstücken beklebt, darauf verdünntes weißes Gesso, dann passend zum Gedichtteil, der auf die Rückseite kommt, mit Neocolor-Kreiden bemalt.

Das wäre auch ein gutes Foto für den Zacken-/Dreieck-Mustermittwoch gewesen!

Die Leporellos bedruckt. Acrylfarbe klebt leider leicht zusammen, deshalb erst mit klarem Gesso bestrichen (reicht nicht), dann noch mit Babypuder bestäubt – reicht so gerade!

„Nur“ noch alles zusammenstellen, die Außenseiten binden und die Karten schreiben und zusammenkleben.

Die Einstecker für das Leporello: Ein Frühlingsgedicht, das sich wunderbar auf acht Kärtchen verteilen ließ. Auf jedem Kärtchen ist vorne ein Bild, das zum Inhalt (zwei Gedichtzeilen) auf der Rückseite passt.

Weil’s so schön ist: nochmal Zacken.

Das Leporello hat Außenseiten bekommen, die Kärtchen müssen noch in ihre Fächer.

So sieht das Leporello mit den Kärtchen aus.

Erster Nachtrag

Jetzt habe ich auch Fotos von den Gesangbuch-Dendriticprint-Tannenbäumchen gemacht, die ich Euch schon angekündigt hatte. Gefunden habe ich sie bei Bine und sie sind so einfach und schnell zu basteln wie sie schön sind!

Die Größe der Vorlage kann man einfach an die Papiergröße anpassen

Vom Fransengarn (früher habe ich mich immer gefragt, wozu man Fransengarn braucht – jetzt kann ich ohne nicht mehr leben :-D) gut verdeckt: die Öse, die den Baum zusammenhält

MM 005

Es ist zwar noch Tusche übrig, aber erstens hat die schon letzte Woche Fäden gezogen (ich vermute mal, der Kalk im zugefügten Wasser, auf alle Fälle i-bäh) und zweitens hatten mich ja die „Wolken“ in der Colapenschrift an etwas erinnert. Also wurden diese Woche die Acrylfarben und Plexiglasscheiben wieder rausgeholt und ich habe gedruckt. Hier (in dem Post findet Ihr auch den Link zu einem Video) und bei der Frühlingsmailart (huch, ich stelle fest, davon habe ich noch gar keine Bilder gezeigt! – wird noch nachgeholt) hatte ich das in meinen Postkunstwerken auch schonmal gemacht.

Diesmal habe ich kleine Farbtupfer auf die Plexiglasplatte aufgetragen und mit der zweiten Platte platt gequetscht. Rechts habe ich die restliche Farbe mit dem Palettmesser aufgetupft, das gibt auch Marks.

Ich hatte Lust, noch etwas Farbe dazuzubringen.

Behutsam verarbeitet, kann man auch auf Seidenpapier drucken (und dies hier ist kein Spezial-USA-Delipaper, sondern ordinäres deutsches (?) Blumenseidenpapier)!

Seidenpapier

Auf dünnen Gesangsbuchseiten (das evangelische, namenlose); die werden noch weiterverarbeitet und die Ergebnisse später gezeigt.

Weitere Mark-Making-Beiträge findet Ihr bei Michaela.

Muster-Mittwoch 002

In Michaelas Umfrage hat das graue Mark-Making gewonnen – und mein Pampasgras einen Wedel verloren. Er hat etwas zu oft im Wind sachte mit dem Kopf genickt und mir zugerufen, dass er ja auch mit Farbe auf Papier nicken könnte; das musste also ausprobiert werden. Für die Kunst muss man eben manchmal Opfer bringen, vor allem, wenn man „Pampasgras“ heißt und in meinem Garten steht! Und wer weitere Muster-Mittwoch-Ergebnisse sehen will, geht zu Michaela!

Mein „Opfer“

Mein Arbeitsplatz – gut abgedeckt, weil schwarze Tusche bestimmt gut in geöltes Buchenholz einzieht (zum Glück habe ich gestern keine praktischen Erfahrungen sammeln können)

Die ersten Versuche auf weißem Kopierpapier (oben viel, unten wenig Farbe, was mich ein wenig an die Brailleschrift erinnert)

Im Musterbuch (beigefarbenes Papier)

Gleiche Seite, etwas später

Gleiche Seite, diesmal im Tageslicht – welch Unterschied!

Im Skizzenbuch

Die eigentliche Herausforderung bestand natürlich darin, im grauen November (in dem es auch noch früh dunkel wird) schöne Fotos zu machen, das hat eher nicht geklappt. Vielleicht am Freitag oder am Wochenende?!

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