Mein Jahresprojekt…

… habe ich eingestampft, weshalb Ihr davon nichts mehr gelesen habt. Macht aber nichts, gestern habe ich nämlich ein anderes Jahresprojekt erfolgreich durchgezogen, von dem ich bisher gar nichts erzählt habe: Jeden Tag (und zwar ausnahmslos, egal, was sonst noch zu tun war) „etwas“ zeichnen. Manchmal hat das fünf Minuten gedauert, manchmal eine halbe Stunde, aber irgendwas ging immer. Ein kleines Buch (April und Mai 16) und ein großes (Juni 16 bis März 17) habe ich gefüllt, Buch Nummer 3 (noch größer, dafür weniger Seiten und besseres Papier, weil ich im zweiten Jahr (natürlich mache ich weiter!) Farbe dazunehmen möchte) wartet schon darauf, gefüllt zu werden.

Ein paar Seiten aus den beiden Büchern:

Manchmal war auch Farbe dabei (neocolor II, teilweise mit Wasser vermalt); im ersten Buch war Aquarellpapier, da war das kein Problem.

Ein paar Tage später – manchmal war’s eben auch schief und krumm. Wenn man jeden Tag zeichnet, macht das aber nichts, am nächsten Tag kann’s ja wieder besser werden. Auf die Art bin ich mit diesem Wesen, das immer meint, ich wäre sowieso nicht gut genug und könnte es gleich lassen usw., gut zurechtgekommen. Beim Zeichnen hält es mittlerweile die Klappe, weil es festgestellt hat, dass ich sowieso nicht drauf höre, ätsch!

Mein Rucksack, der mich schon seit Jahren begleitet – vorher dachte ich noch, das schaffe ich nie (soooo viele Linien), hinterher war ich ganz angetan (großes Skizzenbuch; Anfang Juni).

Manchmal kommen Licht und Schatten dazu (Juli).

Wenn ich schon jeden Tag zeichne, kann ich auch zusätzlich jeden Tag eine „Falsche Kalligraphie“ dazuschreiben, Platz ist genug da (Oktober). Die Wörter hatten übrigens nur manchmal irgendeinen Bezug zu meinem Tag bzw. zur Zeichnung, die waren oft genauso beliebig wie die Entscheidung, was ich an welchem Tag zeichne.

Im März hatte ich zusätzlich manchmal Spaß an Verzierungen und Rahmen.

Das Buch ist fast voll (Mitte März)!

Letzte Seite – auf zum neuen Buch!

Und mein Art Square mit dem Thema „Wenn ich groß bin, werde ich eine Künstlerin“ ist in Frankreich angekommen, den kann ich also auch zeigen:

Vorderseite

Rückseite

Jahresprojekt 2. Woche

Mein Jahresprojekt ist zwei Wochen alt, bis hierhin habe ich durchgehalten; das war Sinn des „Niedrigschwellen“-Projektes. Aber so ganz glücklich bin ich noch nicht, einige Seiten sind mir dann doch zu sehr rumgeschmiert und gekritzelt, seht selbst:

9. und 10. Januar

11. und 12. Januar

13. und 14. Januar

Im Moment denke ich daran, mir Themen (monatlich oder wöchentlich, mal sehen) zu suchen, vielleicht wird’s dann einfacher, und ich stehe nicht immer vor der Frage: „Was mache ich denn heute?“ Was daraus wird, seht Ihr nächstes Wochenende.

Post aus Geringswalde ist hier in der letzten Woche auch noch angekommen, vielen Dank, liebe Tabea!

Neujahrskarte von Tabea

Jahresbücherprojekt

Wie versprochen gibt es heute Fotos und Einblicke in mein Jahresprojekt. Jahresprojekte sind normalerweise nicht meins, alle diese „Jeden Tag/Jede Woche gibt es eine neue Anleitung/Anregung/Prompt/Was-auch-immer“-Projekte finde ich spannend, habe aber bisher immer ganz schnell wieder aufgegeben. Sei es, weil ich die Zeit dafür nicht finden wollte (seien wir ehrlich: wenn ich etwas wirklich will, finde ich auch Zeit dafür), weil mir die Anleitung usw. nicht gefallen hat oder einfach so.

Also habe ich mir ein „Niedrigschwellen“-Projekt ausgedacht, bei dem die Idee und Anleitung von mir selbst kommen muss – und wenn mir die nicht gefällt, habe ich irgendwie selbst Schuld. Für jeden Monat binde ich ein Minibuch (zugeklappt 6x6cm) und gestalte jeden Tag eine Seite – wie ist egal, aber „etwas“ muss auf der Seite landen. Das ist in wenigen Minuten zu schaffen, die Zeit dafür finde ich immer.

Beim Binden des Januarbuches kam noch die Aufgabe dazu, nur Reste zu verwenden und kein neues Papier extra für das Projekt zu kaufen. Eigentlich hatte sich die Buchgröße dadurch ergeben, dass ich handgeschöpftes Papier in 6x12cm kaufen wollte. Kaum hatte ich das erste Minibuch gebunden, kam die Aufgabe „nur Reste“ daher und hat mir meinen Einkauf verboten – so kann’s gehen…

Hier also Fotos:

Restpapier aus alten Atlanten, Verpackungsmaterial, Notenpapier usw.

Einband aus Teeverpackung (bemale/beklebe usw. ich noch)

Innenseiten und Klappe

1. Januar mit Schokoladen-Gold und Weihnachtsmütze

2. Januar (da der Januar nicht 32, sondern 31 Tage hat, durfte das ausnahmsweise eine Doppelseite werden)

3. und 4. Januar – Merkt man, dass ich gerne Tee trinke?

5. und 6. Januar – wieder mit Teeverpackung

7. und 8. Januar – Goldglitzer von Schokoverpackung (ich mag nicht nur Tee); das Mohnblatt ist schon ein wenig älter

Das Jahr endet…

… mit einem Schokokuchen

Und für das neue habe ich mir ein tägliches Projekt vorgenommen.

Vorbereitungen für Januar

Nächstes Wochenende gibt’s Fotos der ersten Woche; ich bin gespannt, was sich entwickelt.

Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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