Was sind Art Squares und Skinnies?

Es wurde schon häufiger gefragt, was denn ein Art Square oder ein Skinnie ist, da habe ich mir gedacht, ich mache gleich einen neuen Blogpost draus.

Skinnie „Une partie de chasse“ – „Ein Jagdausflug“

Wir stellen uns jetzt mal nicht à la Feuerzangenbowle „ganz dumm“, sondern fangen mit der Kurzantwort an: Ein Art Square ist ein 10x10cm großes Werk, ein Skinnie ist eine Collage mit den Maßen 12,7×7,6cm. Frag mich bitte keiner, woher dieses krumme Maß kommt, warum das Ding „Skinnie“ heißt usw., das weiß ich nämlich nicht.

Für einen Tausch von Art Squares und Skinnies kann man sich in einem Forum (s.u.) jeden Monat neu anmelden. Beim Art Square gibt es ein vorgegebenes Thema (Quand je serai grande… – Wenn ich groß bin,…), in der Umsetzung bin ich frei (muss also keine Collage sein), beim Skinnie auch, aber da habe ich außerdem noch die Vorgabe, dass es eine Collage sein muss, für die ich aus einem vorgegebenen Bilderpool (ca. 60-100 Bilder) auswählen und hinterher noch mit Farbe, Stempel usw. weiterarbeiten kann (aber nur begrenzt, die Hauptsache müssen die vorgegebenen Fotos sein).

Natürlich kann ich mit den Vorgaben auch für mich selbst wurschteln, aber gedacht ist das als Tausch; eine Frau aus dem Forum würfelt immer aus, wer seine Arbeit an wen schickt. Wer französisch spricht, kann sich auch gerne hier umsehen, anmelden, mitmachen: Forum Incartades.

Art Square

Solche rege/-lmäßige Mail-Art-Aktionen habe ich bisher im deutschsprachigen Raum nicht gefunden (aber dafür gibt’s ja die schönen größeren Post-Kunst-Aktionen von Michaela und Tabea!), deshalb nehme ich die etwas höheren Portokosten (90 oder 150 statt 70 Cent; wir haben in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern ja noch Glück!) gerne in Kauf. Schön an Skinnie und Art Square ist auch, dass es kleinere Arbeiten sind, die nicht soviel Zeit beanspruchen.

Tausch bei Jenniebellie

„Abstrakte Kunst“ war als Thema für eine Art Journalseite (mind. 15x20cm) vorgegeben und irgendwie hatte ich mir das leichter vorgestellt. Mein Werk ist inzwischen in Dänemark angekommen, so dass ich den Entstehungsprozess zeigen kann.

Der Anfang: schwarzer Karton, schwarzes Gesso, Acrylmarker, Wellpappe, Collagenpapier

Neocolor II

Acrylfarbe

Acryltusche, noch mehr Acrylfarbe

Noch mehr Acrylfarbe

Und – Überraschung – noch mehr Acrylfarbe

Ohne Worte

Dito

Ausnahmsweise Acrylmarker

Buntstifte, Acrylmarker, Stempel

Weißer Industriepainter

Jahresprojekt 2. Woche

Mein Jahresprojekt ist zwei Wochen alt, bis hierhin habe ich durchgehalten; das war Sinn des „Niedrigschwellen“-Projektes. Aber so ganz glücklich bin ich noch nicht, einige Seiten sind mir dann doch zu sehr rumgeschmiert und gekritzelt, seht selbst:

9. und 10. Januar

11. und 12. Januar

13. und 14. Januar

Im Moment denke ich daran, mir Themen (monatlich oder wöchentlich, mal sehen) zu suchen, vielleicht wird’s dann einfacher, und ich stehe nicht immer vor der Frage: „Was mache ich denn heute?“ Was daraus wird, seht Ihr nächstes Wochenende.

Post aus Geringswalde ist hier in der letzten Woche auch noch angekommen, vielen Dank, liebe Tabea!

Neujahrskarte von Tabea

Jahresbücherprojekt

Wie versprochen gibt es heute Fotos und Einblicke in mein Jahresprojekt. Jahresprojekte sind normalerweise nicht meins, alle diese „Jeden Tag/Jede Woche gibt es eine neue Anleitung/Anregung/Prompt/Was-auch-immer“-Projekte finde ich spannend, habe aber bisher immer ganz schnell wieder aufgegeben. Sei es, weil ich die Zeit dafür nicht finden wollte (seien wir ehrlich: wenn ich etwas wirklich will, finde ich auch Zeit dafür), weil mir die Anleitung usw. nicht gefallen hat oder einfach so.

Also habe ich mir ein „Niedrigschwellen“-Projekt ausgedacht, bei dem die Idee und Anleitung von mir selbst kommen muss – und wenn mir die nicht gefällt, habe ich irgendwie selbst Schuld. Für jeden Monat binde ich ein Minibuch (zugeklappt 6x6cm) und gestalte jeden Tag eine Seite – wie ist egal, aber „etwas“ muss auf der Seite landen. Das ist in wenigen Minuten zu schaffen, die Zeit dafür finde ich immer.

Beim Binden des Januarbuches kam noch die Aufgabe dazu, nur Reste zu verwenden und kein neues Papier extra für das Projekt zu kaufen. Eigentlich hatte sich die Buchgröße dadurch ergeben, dass ich handgeschöpftes Papier in 6x12cm kaufen wollte. Kaum hatte ich das erste Minibuch gebunden, kam die Aufgabe „nur Reste“ daher und hat mir meinen Einkauf verboten – so kann’s gehen…

Hier also Fotos:

Restpapier aus alten Atlanten, Verpackungsmaterial, Notenpapier usw.

Einband aus Teeverpackung (bemale/beklebe usw. ich noch)

Innenseiten und Klappe

1. Januar mit Schokoladen-Gold und Weihnachtsmütze

2. Januar (da der Januar nicht 32, sondern 31 Tage hat, durfte das ausnahmsweise eine Doppelseite werden)

3. und 4. Januar – Merkt man, dass ich gerne Tee trinke?

5. und 6. Januar – wieder mit Teeverpackung

7. und 8. Januar – Goldglitzer von Schokoverpackung (ich mag nicht nur Tee); das Mohnblatt ist schon ein wenig älter

Dezemberpost

Einmal aus Frankreich von Santine:

Was der Engel wohl davon hält, dass der Weihnachtsmann das Rentier in Rente geschickt hat?

Und von Doris ein ganz anderer (B)Engel:

Eigentlich sieht er ja ganz unschuldig aus, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er es faustdick hinter den Ohren hat!

Herzlichen Dank, Doris! Merci beaucoup, Santine!

Sommerpost 7. Woche

Stephanies Seiten sind am Samstag bei mir angekommen. Wieder zwei wunderbare Seiten, diesmal mit viel Handschrift, das mag ich besonders.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zum jetzigen Sommerwetter passt der Spruch zum Glück gerade gar nicht ;-).

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...