Urlaub

Nach ein paar wunderbaren Tagen hier:

Keine Ahnung, ob das Det ist?!

Wie hieß der mit der Brille nochmal?

So, nachgesehen, Det ist der einzige mit Brille, also ist klar: Er ist es!

Nach einigen wunderbaren sonnigen Tagen also, was braucht man unbedingt, wenn man wieder nach Hause kommt?! Genau: Göga drückt die Sicherungen wieder rein und man wundert sich (naja, frau wundert sich, Göga hat schneller geschaltet), warum der Kühlschrank (natürlich eine Gefrierkombi, wir machen doch keine halben Sachen!) jetzt rumalarmiert, dass es ihm zu warm ist.

Sehen wir es positiv: Wir konnten das Auto direkt vor der Haustür parken und ausräumen, ohne dabei nass zu werden, Rättman ist zu mir geflogen (zeige ich Euch noch), der Kühlschrank war so gut wie leer (das hatten wir ja alles mitgenommen) und in der Gefriertruhe war eine Schublade voller Tüten mit zu gefrierenden Motten/-eiern (die lagen da schon drin, als die Sicherung noch drin war, waren also schon den Kältetod gestorben) und eine kleinere Schublade so gut wie leer, die Mülltonne hatte genügend Platz, außerdem habe ich noch ein paar Tage Urlaub, in denen ich gerne (äh…) die Kühl-/Gefrierkombi von innen säubere.

Eine Episode aus meinem Froschuniversum… – Solange ich drüber lachen kann, ist alles gut ;-). Und wenn dann noch andere drüber lachen können, haben wir sozusagen eine Win-Win-Situation!

Das Theater und ich

Bevor der Februar zu Ende geht, möchte ich doch noch bei Astrids Linkparty mitmachen! Keine Ahnung, auf wie viele Punkte ich in Bezug auf das Theater kommen werde, mal sehen…
Aha, auch 15 + 1; leider müsst Ihr ohne Bilder auskommen. Es gab eh kaum welche.

  1. Ins Theater bin ich schon als Kind gern gegangen, wenn auch eher selten. An die ersten Jahre kann ich mich weniger erinnern, aber auf alle Fälle an „Momo“, das ich in der fünften Klasse in und mit meiner Schule gesehen habe. Eine Theatergruppe einer anderen Schule war bei uns zu Gast.
  2. Ab da war ich angestochen, keine Theater-AG mehr ohne mich!
  3. Reden wir nicht über Können, lieber über den Spaß, den ich bei den Proben, den Aufführungen und dem Drumherum des Organisierens hatte.
  4. Da gab es eine Aufführung, in der wir (Fünftklässler!) Kurzgeschichten von Kishon spielen durften. Ich sollte einen Fußballfan vor Gericht spielen, der dem Gericht den Hergang (der Schiri war von ihm beleidigt worden oder so ähnlich) schildern und vorspielen sollte. Die Rolle habe ich abgegeben, das ging irgendwie nicht.
  5. Nach kleineren Rollen durfte ich dann in der zehnten Klasse die Jente in Anatevka spielen – toll war’s! Die erste größere Rolle, die mir sehr viel Freude gemacht hat.
  6. Kurz danach kam dann auch die Zeit, wo man mit dem Deutschkurs ins Theater ging – z.B. Hauptmanns Ratten. Doof, einfach doof.
  7. Damit sind wir dann auch beim modernen Theater, was für mich gar nicht ging. Bis heute habe ich nicht verstanden, warum Paris im Jogginganzug und mit Kopfhörern um den Hals in den „Trojanischen Krieg findet nicht statt“ geschickt wurde.
  8. „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ war dann wieder ganz was anderes, hat mir sehr gefallen (und war – wenn ich mich richtig erinnere – auch keine moderne Inszenierung).
  9. Musicals – ich nehme sie mal mit ins Theaterthema – waren auch toll: Ich kann mich noch ans Gänsehautfeeling erinnern, als ich mit Freund in „Hair“ saß. Später dann noch „Phantom der Oper“ und „Cats“ – im eigens dafür gebauten Theater natürlich wieder was ganz anderes als „Hair“ auf der kleinstädtischen Bühne.
  10. Die Nummer mit dem Fußballfan, der eine Rolle in der Rolle spielt, wiederholte sich im Oberstufenliteraturkurs: Brechts „Guter Mensch von Sezuan“ bescherte mir auch wieder eine Szene, wo ich eine Rolle in der Rolle zu spielen hatte – und zwar nicht die Rolle abgab, aber die Stelle umgeschrieben werden musste.
  11. Auch im Studium wurde weiter Theater gespielt: Erst der „Kleine Prinz“ in Originalsprache, dann Szenen aus Shakespeares „Sommernachtstraum“. Und plötzlich ging’s: Als Frau eine Männerrolle (Handwerker) und als Mann dann wieder eine Frauenrolle (Thisbe) – es waren herrliche Proben und Aufführungen.
  12. Nicht zu vergessen all die Theaterstücke in der Schule, die ich seit bald 30 Jahren immer wieder zu sehen bekomme: Unvergesslich vor allem „Die Welle“, aber auch „Das Haus der Temperamente“, Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte, „Der Drache“, „Ronja Räubertochter“, auch immer wieder „Momo“.
  13. Und in den letzten Jahren immer wieder das Christgeburtspiel (Oberufer), in dem ich die Maria spielen und singen darf. Hätte ich gewusst, dass das soviel Spaß macht, hätte ich bestimmt schon früher mitgemacht, stattdessen habe ich es jahrelang jedes Jahr als Zuschauerin gesehen.
  14. A propos „modernes Theater“ – geht doch! Zumindest, wenn es von „Theater total“ kommt. „Perikles“ war einsame Spitze!
  15. Mammutaufführungen: „Die vier Mysteriendramen“ – am frühen Mittag ging’s los und dauerte bis in den späten Abend (ca. 7 Stunden Spielzeit). Und wir sahen nur eins von vieren (ich weiß allerdings nicht mehr, welches von den vieren, vermutlich „Die Pforte der Einweihung“, also das erste der vier)!
  16. Wenn ich durch die 15 Punkte so durchgehe, stelle ich fest: Ich spiele lieber selbst, als anderen beim Spielen zuzusehen. Ich mag durchaus beides, aber wenn ich die Wahl zwischen Bühne und Zuschauerraum hätte, dann wäre klar, wo ich landen würde.

Verstrubbelt…

… ist anscheinend dieser Blog. Jeden Tag kommt was neues dazu, was kurz vorher noch funktionierte. Aktuell ist es die Kommentarfunktion: vor wenigen Stunden habe ich noch einen Kommentar freigeschaltet, der nächste hängt jetzt fest. Silvermoonwoman, ich kann ihn nicht genehmigen, „das Ding“ tut nicht, was es soll. Aber man ist ja erfinderisch, jetzt habe ich Deinen Text in einen eigenen Kommentar gepackt, so erscheint er wenigstens. Ich fürchte nur, irgendwann kommt der Moment, wo ich ein Problem nicht mehr mit Trick 17 umgehen kann. Aber: nicht die Tage dieses Blogs sind gezählt, sondern die Tage dieser Datenbank, in der irgendwas sein Unwesen treibt (manchmal macht es einen Ausflug in mein Mailprogramm, das will dann auch nicht mehr so wie ich).

Aber zu Eurer Beruhigung: das ist KEIN Virus, sondern irgendwelcher Datenmüll, der die Datenbank in Unordnung bringt und wie beim Dominoday aus einer Mücke (erster Dominostein) einen Elefanten (eine Million Dominosteine) macht.

Mit diesem Problem hängt es auch zusammen, dass dieser Blog meistens sehr lange braucht, bis die Seite aufgebaut ist und manchmal auch Fehlermeldungen abgibt. Einfach nochmal/nochmal später probieren, dann geht’s meistens!

Marie

Marie wird seit ungefähr elf Jahren heiß geliebt – und das sieht man ihr an:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Arme und Beine durften ausgetauscht werden, nachdem das Fräulein Frosch ihre damaligen Nähkünste an den immer öfter auftauchenden Löchern ausprobiert hatte. Übrigens gerne mit kontrastfarbenem Faden (grün, lila). Die gewachsenen Nähkünste des Fräuleins könnt Ihr an der Hose bewundern – die hat das kleine Fröschchen selber genäht. Aber der Kopf ist immer noch der gleiche. Oma Frosch hat sich mittlerweile als Kunststopferin versucht, über die alten Haare kamen neue – ich zeige Euch das mal von Nahem:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachdem ich die schöne Puppe von Silvermoonwoman gesehen habe (diese Locken!), musste ich einfach mal Marie zeigen. Wenn ich da an meine eigene perfekte Siebzigerjahreplastikpuppe denke… Ungeliebt, kaum bespielt – könnte aber auch daran liegen, dass ich als Kind eher ein halber Junge war.

Der Südwesten und Süden Deutschlands…

… ist normalerweise nicht unser bevorzugtes Urlaubsgebiet. Aber manchmal muss man eben über seinen Schatten springen, wenn man Freunde besuchen will.

Freiburg mit den Bächlebooten:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Augsburg:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lustige Ortsnamen gibt es da:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Fotos sind vom Sommer, nicht dass einer denkt, wir hätten in den letzten Tagen irgendwo noch strahlenden Sonnenschein gefunden.

Edit: Auf Wunsch einer einzelnen Dame 😉 habe ich den Titel mal geändert.

Identitätskrise

Mein Yahoo hat eine Identitätskrise. Chronisch und wahrscheinlich unheilbar. Dabei fing alles so harmlos an: nach einigen Wochen der Abwesenheit (War das vielleicht der Fehler? Fühlte sich mein Yahoo vernachlässigt?) wollte ich meine Groups endlich wieder einmal besuchen.

Anders als sonst erwartet Yahoo nicht nur meine Anmeldung, ich soll auch meine Yahoo-ID eingeben. Oha, Arbeit. Kein Problem, geben wir eben die Yahoo-ID… Äh… Doch ein Problem – welche ID habe ich denn? Wo finde ich die? Wieso will Yahoo die von mir wissen, die weiß es sonst doch auch ohne meine Hilfe! Wer bin ich?

Na gut, suchen wir sie halt. Aber wo? Noch nichtmal in den Sicherheitseinstellungen meines Browsers ist sie verzeichnet. Aber gut, wir finden sie schon. Wozu hat man schließlich sämtliche Emails seit Erfindung des Internets gespeichert? Da werden doch wohl auch die Yahoo-Anmeldedaten von Anno Dunnemal…  Haben wir gleich… Na also, geht doch… Die ID, die ich eingebe, führt zu folgender Antwort: „Diese ID ist noch nicht vergeben.“

Langsam schleicht sich die Frage, ob meine Geduld noch reichen wird, mir ein Beißholz zu schnitzen, bevor ich gleich in die Tischkante beiße, in meine Gedanken.

Aber noch ist nicht alles verloren, Yahoo bietet ja eine Hilfe an. Kein Problem, das Problem zu benennen: „Passwort oder ID vergessen“. Die Schnellhilfe bietet anfangs zwar nur Hilfe für ein vergessenes Passwort an, aber ich gebe nicht auf und suche weiter. Ich bemühe den Kundensupport, beschreibe mein Problem und möchte eine Emailanfrage senden. Dazu möchte Yahoo aber meine Sicherheitsfragen und meine hinterlegten Antworten wissen. Äh… Da war mal was… Ist schon etwas länger her…

Aber auch das ist kein Problem, dazu bietet mir Yahoo ebenfalls eine Hilfe an. Erleichtert klicke ich auf den Button „Sicherheitsfrage vergessen“: Um mir helfen zu können, benötigt Yahoo meine Yahoo-ID.

Ich beiße leise in die Tischkante und beschließe, mich am nächsten Tag, wenn ich meine Identitätskrise überstanden habe, neu anzumelden. Mit einer neuen ID.

Fazit: Yahoo ist so sicher, das schützt mich sogar vor mir selber.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...