12tel Blick außer der Reihe

Der letzte 12tel Blick ist eine Weile her, auf der Baustelle tat sich irgendwie nichts, die Gießkannenchallenge verlor sehr schnell ihren Reiz – kurz, ich hatte die Lust am 12tel Blick (ja, und auch am Bloggen) gründlich verloren. Der Winter kam, alles wie gehabt. Dann tat sich sehr viel auf der Baustelle, aber mit dem Frühling kam auch das kleine Mistvieh – und blieb. Mitten im Lockdown unser Umzug, zwar wegen Homeoffice mit viel Zeit für selbigen, aber auch mit ohne Helfer verbunden. Egal, wir haben es geschafft und uns mittlerweile auch gut eingelebt, auch wenn es noch einige kleine Baustellen gibt, hier noch ein Kabel frei herumhängt und dort noch ein Schalter mit „nichts“ verbunden ist (es bekommt auch niemand heraus, was des Schalters ursprüngliche Aufgabe war). Gut Ding will Weile haben!

Falls jetzt jemand denkt, das wäre es gewesen – nichts da! Da ist ja auch noch ein Garten, der werden will. Jetzt sind es die Außenarbeiten, die irgendwie nicht vorangehen. Nebenan müssten im jetzt leerstehenden Haus auch noch Wände rausgerissen werden, damit der Anbau angeschlossen werden kann, aber auch da passiert mal wieder nichts (nein, ist nicht mein Problem, das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber).

Es gibt vom Haus zur Garage einen Graben, in dem noch Kabel verlegt werden sollen, die Terrasse ist halb fertig (bereits vorhandene Steine wurden wiederverwendet, reichen aber nicht; neue werden bestellt, es kommen aber welche mit falschen Maßen; neue werden bestellt, wir warten auf die Lieferung), der Balkon muss noch gefliest werden, Regentonnen werden falsch vergraben, gehen kaputt, warten darauf, wieder ausgebuddelt zu werden, die neuen Tonnen stehen im „Garten“. Der Müll ist zwar teilweise, aber eben nur teilweise abtransportiert worden. Einziger Vorteil: Ich kann mir z.Zt. die Gartenarbeit sparen. Außerdem: Wer braucht bei dem bisher verregneten Sommer einen Garten oder Balkon?

Nicht dass mich jemand falsch versteht: Ich will mich gar nicht beschweren, wir freuen uns einfach, dass wir endlich umziehen konnten! Aber das mit dem Garten muss doch auch dokumentiert werden!

So sah es im September aus.

Im April ist das Fenster (altes Fenster aus dem Altbau, das wiederverwendet wurde) eingesetzt und der Putz drauf (also auf den Wänden der Garage, nicht auf dem Fenster).

Der Müll ist weg, die Steine verlegt; dafür versperrt eine Riesenregentonne die Sicht. Dahinter sieht man die zweite Regentonne.

Nochmal der September zum Vergleich.

Im April: Der Putz ist auch am Haus teilweise angebracht, der Müll steht im Garten.

Juli: Die Außenmauern sind verputzt, ganz links am neuen (bodentiefen) Fenster (neu? Ich stelle gerade fest, das ist schon seit letztem November drin!) ist ein Geländer angebracht. Der Müll ist zwar weg, der Garten aber nicht zu gebrauchen. Direkt vor den beiden großen Terrassentüren sind Löcher, in denen die kaputten Regenfässer darauf warten, wieder ausgegraben zu werden. Sollten sie ausgebeult werden können, werden sie an anderer Stelle weiterverwendet.

12tel Blick September

Laaaaaaaaangweilig, noch nicht mal eine Idee, wie man die Gießkanne kreativ verstecken kann…

Außen wie gehabt.

Auch an der Garage tut sich nichts.

Und ziemlich grün ist es auch noch.

Innen ist es ein bisschen weiter gegangen, es wurden Strippen gezogen und Wände und Decken/Böden rausgerissen, so dass jetzt neue Wände eingezogen werden können – glaube ich. Schwierig wären die Arbeiten ja nicht – aber Handwerker sind anscheinend dünn gesät bzw. haben zuviel zu tun, um sich um so eine Mickerbaustelle zu kümmern. Falls Ihr es nicht mehr hören könnt – ich auch nicht :-D. Im Kollegium wird gemunkelt, dass man früher in Rente geht als ich umziehe :-D.

Wie immer bei Eva verlinkt.

12tel Blick Juli

Damit es nicht wieder so langweilig wird, habe ich Euch mal den Wäscheständer ins Bild gestellt. Jetzt ist es ein Suchbild geworden: Wer findet die Gießkanne?

 

Ein roter Farbtupfer tut dem Ganzen doch gut.

Ansonsten wie immer – und sogar noch grün!

Reingucken kann man ja nicht, aber stellt Euch vor: Der Estrich ist drin!

Wie immer bei Eva verlinkt, die die 12tel Blicke sammelt.

12tel Blick Juni

Same procedure…

Innen tut sich auch nichts, auch da wie gehabt. Hat man (Vermieter) endlich einen Handwerker gefunden, der den Estrich machen will, passiert das, was seit zwei Jahren immer wieder passiert: Nix. Man versucht, den Handwerker zu erreichen, erreicht aber nur die Mailbox und Handwerker ruft nicht zurück. Irgendwann hat man dann die Faxen dicke und holt neue Angebote rein. Aber vielleicht macht der jetzt gefundene Handwerker ja wirklich den Estrich, dann kann’s weitergehen.

Unter dem Busch rechts wachsen Walderdbeeren – lecker!

Die Gießkanne ist immer noch da, wo sie mal abgestellt wurde. Sie schwächelt allerdings (bleicht aus und bekommt Risse um die Öffnung herum).

Recht grün, trotz fehlendem Regen. Gegossen wird hier nicht – wozu bzw. was auch…

Verlinkt wie immer mit Eva, wo auch andere 12tel Blicke zu finden sind.

12tel Blick Mai

Langsam wird’s langweilig…

Noch mehr Grün als letzten Monat, die Bank aus der einen in die andere Gartenhälfte gestellt…

…Brett weg, Gießkanne noch da…

…ungewohnt: die Bank.

Und innen tut sich mal wieder nichts. Die Rohre, die ich Euch gezeigt habe, liegen immer noch frei, da müsste mal jemand Estrich draufkippen oder so. Handwerker sind anscheinend schwer zu finden, ich glaube kaum, dass unser zukünftiger Vermieter ein Interesse daran hat, die Baustelle brachliegen zu lassen und keine Miete zu bekommen. Mich stört’s zwar – wie schon mehrfach erwähnt – nicht besonders, aber für den 12tel Blick ist es einfach nur langweilig.

Andere 12tel Blicke wie immer bei Eva.

12tel Blick April

Die Forsythien sind verblüht, der Flieder im Nachbargarten blüht, es ist grüner geworden – und auf der Baustelle sieht es von außen wie vorher aus. Innen drin aber! Schaut selbst:

Sieht laut Ulrike wie eine Spielzeugrennbahn aus, wird uns aber in kalten Winternächten wärmen.

Und hier von außen:

Links der Flieder, rechts die nicht mehr gelbe Forsythie.

Auch die Walnuss bekommt grüne Blätter.

Das leuchtete letzten Monat noch gelb. Dafür hat die Haselnuss jetzt rote Blätter.

Die anderen 12tel Blicke sammelt wie immer Eva.

12tel Blick März

Bevor der Tag zu Ende ist, will ich doch wenigstens noch meinen 12tel Blick  zeigen. Der Winter ist deutlich sichtbar vorbei, wir haben Frühling. Die morgen beginnende Unnormalzeit nervt gewaltig, aber ignorieren kann ich sie nicht. Blöd, dass es jetzt morgens wieder dunkel ist, wenn ich mich auf den Weg zur Arbeit mache. Noch blöder, dass ich in Kürze dann wieder gegen die tiefstehende Sonne fahren muss – zweimal hintereinander. Ja, Luxusprobleme, aber die Zeitumstellung nervt. Ich hoffe, Deutschland entscheidet sich für die Normalzeit, ich bin Morgenmuffel.

Es wird wieder grün!

Und gelb!

Drinnen tut sich was, die Wände sind verputzt. Draußen wird’s zwar gelb und grün, sonst tut sich aber nicht viel.

Jetzt habe ich mal geguckt, wie’s vor einem Jahr aussah – die Forsythie hatte Ende März gerade zaghaft angefangen zu blühen. Dieses Jahr hat sie Ende März ihren Blühhöhepunkt (nein, das ist kein finnisches Wort ;-)) schon überschritten! Auf den Fotos sieht man es nicht so gut, aber in natura sind die Blüten schon leicht bräunlich und vertrocknet.

Eva sammelt wieder alle 12tel Blicke.

12tel Blick Februar

Draußen tut sich nichts, aber innen wird (hin und wieder) fleißig gewerkelt. Ob’s noch in diesem Jahr zu einem Umzug kommt?

Ja, doch, die blaue Plane ist neu. Und es ist ein zweites Brett im Fenster, damit es nicht so sehr in die Garage regnet.

Die Gießkanne wird bei dem „Garten“ natürlich nicht gebraucht und steht immer noch rum. Ob sie Wurzeln bekommt, wenn man sie lange genug stehen lässt?

Wie immer…

Und natürlich wie immer bei Eva zu finden.