12tel Blick Juli

Jetzt, wo es auch im Garten Veränderungen gibt, kann ich ja wieder was zeigen. Zwischen September 2019 und Juli 2020 war das nicht nur witzlos, sondern vor allem frustrierend, weil es einfach nicht weiterging. Dass der Garten diesen Sommer bisher nicht benutzbar war (und es immer noch nicht ist), war nicht so schlimm, meistens hat’s eh geregnet.

Die Regentonnen sind in der Erde! So langsam wird auch der Garten was. In den letzten Tagen sind die Fensterbänke für die neuen Türen eingesetzt worden und so langsam verschwindet auch der Erdhaufen im Garten. Im Nachbargarten ist er noch da, aber da muss ja auch noch die Terrasse gemacht werden, da gehört der Haufen hin.

So sah es vor knapp drei Wochen aus.

Das war gestern. Das Chaos lichtet sich. Seht Ihr die beiden niedlichen runden schwarzen Deckel im Boden vor den Terrassentüren?! Das sind die Regentonnen! Dachrinnen und Fensterbänke (heißen Fensterbänke noch Fensterbänke, wenn das Fenster eine Terrassentür ist? – unter einer „Terrassenbank“ stellt man sich ja doch was anderes vor) gibt’s jetzt auch.

Das Regentonnenungetüm vor drei Wochen.

Ohne Regentonne, auch der Müll des Umbaus verschwindet allmählich.

Regentonne, Erdhügel, Müll.

Ohne Regentonne, Erdhügel und fast ohne Müll. Im Vordergrund sind noch meine ersten Versuche zum Sonnendruck zu sehen, die ich gestern gemacht habe. Da fällt mir ein, ich habe die Blätter noch gar nicht vom Papier genommen!

Verlinkt bei Eva.

12tel Blick außer der Reihe

Der letzte 12tel Blick ist eine Weile her, auf der Baustelle tat sich irgendwie nichts, die Gießkannenchallenge verlor sehr schnell ihren Reiz – kurz, ich hatte die Lust am 12tel Blick (ja, und auch am Bloggen) gründlich verloren. Der Winter kam, alles wie gehabt. Dann tat sich sehr viel auf der Baustelle, aber mit dem Frühling kam auch das kleine Mistvieh – und blieb. Mitten im Lockdown unser Umzug, zwar wegen Homeoffice mit viel Zeit für selbigen, aber auch mit ohne Helfer verbunden. Egal, wir haben es geschafft und uns mittlerweile auch gut eingelebt, auch wenn es noch einige kleine Baustellen gibt, hier noch ein Kabel frei herumhängt und dort noch ein Schalter mit „nichts“ verbunden ist (es bekommt auch niemand heraus, was des Schalters ursprüngliche Aufgabe war). Gut Ding will Weile haben!

Falls jetzt jemand denkt, das wäre es gewesen – nichts da! Da ist ja auch noch ein Garten, der werden will. Jetzt sind es die Außenarbeiten, die irgendwie nicht vorangehen. Nebenan müssten im jetzt leerstehenden Haus auch noch Wände rausgerissen werden, damit der Anbau angeschlossen werden kann, aber auch da passiert mal wieder nichts (nein, ist nicht mein Problem, das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber).

Es gibt vom Haus zur Garage einen Graben, in dem noch Kabel verlegt werden sollen, die Terrasse ist halb fertig (bereits vorhandene Steine wurden wiederverwendet, reichen aber nicht; neue werden bestellt, es kommen aber welche mit falschen Maßen; neue werden bestellt, wir warten auf die Lieferung), der Balkon muss noch gefliest werden, Regentonnen werden falsch vergraben, gehen kaputt, warten darauf, wieder ausgebuddelt zu werden, die neuen Tonnen stehen im „Garten“. Der Müll ist zwar teilweise, aber eben nur teilweise abtransportiert worden. Einziger Vorteil: Ich kann mir z.Zt. die Gartenarbeit sparen. Außerdem: Wer braucht bei dem bisher verregneten Sommer einen Garten oder Balkon?

Nicht dass mich jemand falsch versteht: Ich will mich gar nicht beschweren, wir freuen uns einfach, dass wir endlich umziehen konnten! Aber das mit dem Garten muss doch auch dokumentiert werden!

So sah es im September aus.

Im April ist das Fenster (altes Fenster aus dem Altbau, das wiederverwendet wurde) eingesetzt und der Putz drauf (also auf den Wänden der Garage, nicht auf dem Fenster).

Der Müll ist weg, die Steine verlegt; dafür versperrt eine Riesenregentonne die Sicht. Dahinter sieht man die zweite Regentonne.

Nochmal der September zum Vergleich.

Im April: Der Putz ist auch am Haus teilweise angebracht, der Müll steht im Garten.

Juli: Die Außenmauern sind verputzt, ganz links am neuen (bodentiefen) Fenster (neu? Ich stelle gerade fest, das ist schon seit letztem November drin!) ist ein Geländer angebracht. Der Müll ist zwar weg, der Garten aber nicht zu gebrauchen. Direkt vor den beiden großen Terrassentüren sind Löcher, in denen die kaputten Regenfässer darauf warten, wieder ausgegraben zu werden. Sollten sie ausgebeult werden können, werden sie an anderer Stelle weiterverwendet.

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