Neuer 12tel-Blick

Zwar geht es bei uns im Garten gerade mit großen Schritten weiter (Online-Schule von acht bis 16 Uhr braucht Ausgleich, die Kindelein arbeiten fleißig), aber als 12tel Blick mache ich damit nicht weiter. Wobei… Es hätte was… Die Entstehung eines Gartens von Schlammwüste zu… Darüber muss ich nochmal nachdenken!

Auf alle Fälle gibt’s hier schonmal Fotos der Schlammwüste. Die Regentonnen sind im Boden, die Terasse ist fertig. Jetzt wird gerade (im ersten Bild rechts zu sehen) eine Rasenkante aus Steinen gebastelt, Müll entfernt u.ä. Die quadratischen Steinplatten liegen da nur provisorisch, damit man mit halbwegs sauberen Schuhen in die Garage kommt. Beim Nachbarn (unser alter Garten) sieht es schlimmer aus, da liegt noch der Schuttberg, verziert mit Müll. Aber im Nachbarhaus wird ja auch noch gebaut, da wird vorerst kein Garten gebraucht.

Ganz schön grau, oder? Der Zaun rechts ist noch ziemlich neu und soll natürlich auch begrünt werden.

Der Sessel musste da einfach hingehängt werden, meinten die Kindelein.

Ja, im Sommer war es da mal grün. Irgendwie.

Trotzdem: Ich habe mir einen Blick ausgesucht, den ich zu Fuß gut und schnell erreichen kann. Ob ich den Ausschnitt immer treffe, sei mal dahingestellt, ich habe mir auf alle Fälle mal ein Foto vom Standpunkt gemacht:

Damit weiß ich immerhin schon mal, wo ich gestanden habe.

Hier sieht man noch ziemlich viel Himmel und die Häuser dahinter. Bin schon auf den Sommer gespannt.

Kurz vorher war ich schonmal da, hatte aber nur das Handy dabei. Da sieht man schon, sobald man die Häuser nicht mehr sieht, könnte es mit dem genauen Ausschnitt schwierig werden. Aber egal, wir werden sehen, wie sich das entwickelt…

So, wenn ich jetzt noch wüsste, wie das mit der Collage geht, würde ich sowas ja auch hier einfügen. Mag mir jemand verraten, wie das geht?

Eva sammelt wieder die 12tel Blicke, mal sehen, was die anderen ausgewählt haben.

Edit: Danke für Eure Empfehlungen! Ich habe dann mal was gebastelt.

Dornröschens Erwachen

Im letzten halben Jahr ist hier nichts passiert, davor gab’s nur hin und wieder Eindrücke von der Baustelle, der Rest fand auf Instagram statt. Das soll anders werden! Auf der Baustelle gibt’s weiterhin nichts zu sehen, der Garten wird wohl erst diesen Sommer wirklich ein Garten werden, wenn es wärmer wird und der Rollrasen verlegt werden kann. Wenn das soweit ist, zeige ich das Ergebnis gerne auch hier.

Am ersten Januar habe ich zwei 365-Tage-Projekte begonnen: Jeden Tag ein „Etwas“ in Postkartengröße. Da das häufig zwischen Tür und Angel passiert, findet Ihr das Projekt bei Instagram unter dem Hashtag #jorinstürangel. Hier auf dem Blog zeige ich einmal wöchentlich, was dabei entstanden ist. Die Idee zur 365-Tage-Challenge stammt von Tammy Garcia, die auch jedes Jahr ICAD – Indexcard-a-day – startet.

Die ersten sieben Karten hängen an meiner Wand.

Als zweites tägliches Projekt habe ich mir das Buch „One color a day“ von Courtney Cerruti gegönnt und kleckse jetzt jeden Tag einen farbigen Kreis hinein. Die Papierqualität könnte besser sein, aber das wusste ich vorher, dass das für Aquarellfarbe nicht das beste Papier ist. Wenn das Projekt es bei mir ins Jahr 2022 schaffen sollte, besorge ich mir ein blanko Aquarellbuch und bastel mir die Einteilung selbst, diesmal war ich bequem und habe mir die vorgedruckte Version gegönnt.

Eva und ich haben unser Pandemieprojekt wieder aufgenommen, zu dem uns Sharon und Patricia inspiriert haben (bei denen ich übrigens das Buch von Courtney das erste Mal gesehen habe); einige Seiten habe ich auch schon bei Instagram gezeigt.

Dazu sollen in diesem Jahr auch wieder Post-Kunst-Werk-Aktionen kommen, ich bin gespannt, was Tabea und Michaela sich für Frühjahr, Sommer und Advent dieses Jahr einfallen lassen.

12tel Blick Juli

Jetzt, wo es auch im Garten Veränderungen gibt, kann ich ja wieder was zeigen. Zwischen September 2019 und Juli 2020 war das nicht nur witzlos, sondern vor allem frustrierend, weil es einfach nicht weiterging. Dass der Garten diesen Sommer bisher nicht benutzbar war (und es immer noch nicht ist), war nicht so schlimm, meistens hat’s eh geregnet.

Die Regentonnen sind in der Erde! So langsam wird auch der Garten was. In den letzten Tagen sind die Fensterbänke für die neuen Türen eingesetzt worden und so langsam verschwindet auch der Erdhaufen im Garten. Im Nachbargarten ist er noch da, aber da muss ja auch noch die Terrasse gemacht werden, da gehört der Haufen hin.

So sah es vor knapp drei Wochen aus.

Das war gestern. Das Chaos lichtet sich. Seht Ihr die beiden niedlichen runden schwarzen Deckel im Boden vor den Terrassentüren?! Das sind die Regentonnen! Dachrinnen und Fensterbänke (heißen Fensterbänke noch Fensterbänke, wenn das Fenster eine Terrassentür ist? – unter einer „Terrassenbank“ stellt man sich ja doch was anderes vor) gibt’s jetzt auch.

Das Regentonnenungetüm vor drei Wochen.

Ohne Regentonne, auch der Müll des Umbaus verschwindet allmählich.

Regentonne, Erdhügel, Müll.

Ohne Regentonne, Erdhügel und fast ohne Müll. Im Vordergrund sind noch meine ersten Versuche zum Sonnendruck zu sehen, die ich gestern gemacht habe. Da fällt mir ein, ich habe die Blätter noch gar nicht vom Papier genommen!

Verlinkt bei Eva.

12tel Blick außer der Reihe

Der letzte 12tel Blick ist eine Weile her, auf der Baustelle tat sich irgendwie nichts, die Gießkannenchallenge verlor sehr schnell ihren Reiz – kurz, ich hatte die Lust am 12tel Blick (ja, und auch am Bloggen) gründlich verloren. Der Winter kam, alles wie gehabt. Dann tat sich sehr viel auf der Baustelle, aber mit dem Frühling kam auch das kleine Mistvieh – und blieb. Mitten im Lockdown unser Umzug, zwar wegen Homeoffice mit viel Zeit für selbigen, aber auch mit ohne Helfer verbunden. Egal, wir haben es geschafft und uns mittlerweile auch gut eingelebt, auch wenn es noch einige kleine Baustellen gibt, hier noch ein Kabel frei herumhängt und dort noch ein Schalter mit „nichts“ verbunden ist (es bekommt auch niemand heraus, was des Schalters ursprüngliche Aufgabe war). Gut Ding will Weile haben!

Falls jetzt jemand denkt, das wäre es gewesen – nichts da! Da ist ja auch noch ein Garten, der werden will. Jetzt sind es die Außenarbeiten, die irgendwie nicht vorangehen. Nebenan müssten im jetzt leerstehenden Haus auch noch Wände rausgerissen werden, damit der Anbau angeschlossen werden kann, aber auch da passiert mal wieder nichts (nein, ist nicht mein Problem, das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber).

Es gibt vom Haus zur Garage einen Graben, in dem noch Kabel verlegt werden sollen, die Terrasse ist halb fertig (bereits vorhandene Steine wurden wiederverwendet, reichen aber nicht; neue werden bestellt, es kommen aber welche mit falschen Maßen; neue werden bestellt, wir warten auf die Lieferung), der Balkon muss noch gefliest werden, Regentonnen werden falsch vergraben, gehen kaputt, warten darauf, wieder ausgebuddelt zu werden, die neuen Tonnen stehen im „Garten“. Der Müll ist zwar teilweise, aber eben nur teilweise abtransportiert worden. Einziger Vorteil: Ich kann mir z.Zt. die Gartenarbeit sparen. Außerdem: Wer braucht bei dem bisher verregneten Sommer einen Garten oder Balkon?

Nicht dass mich jemand falsch versteht: Ich will mich gar nicht beschweren, wir freuen uns einfach, dass wir endlich umziehen konnten! Aber das mit dem Garten muss doch auch dokumentiert werden!

So sah es im September aus.

Im April ist das Fenster (altes Fenster aus dem Altbau, das wiederverwendet wurde) eingesetzt und der Putz drauf (also auf den Wänden der Garage, nicht auf dem Fenster).

Der Müll ist weg, die Steine verlegt; dafür versperrt eine Riesenregentonne die Sicht. Dahinter sieht man die zweite Regentonne.

Nochmal der September zum Vergleich.

Im April: Der Putz ist auch am Haus teilweise angebracht, der Müll steht im Garten.

Juli: Die Außenmauern sind verputzt, ganz links am neuen (bodentiefen) Fenster (neu? Ich stelle gerade fest, das ist schon seit letztem November drin!) ist ein Geländer angebracht. Der Müll ist zwar weg, der Garten aber nicht zu gebrauchen. Direkt vor den beiden großen Terrassentüren sind Löcher, in denen die kaputten Regenfässer darauf warten, wieder ausgegraben zu werden. Sollten sie ausgebeult werden können, werden sie an anderer Stelle weiterverwendet.

12tel Blick September

Laaaaaaaaangweilig, noch nicht mal eine Idee, wie man die Gießkanne kreativ verstecken kann…

Außen wie gehabt.

Auch an der Garage tut sich nichts.

Und ziemlich grün ist es auch noch.

Innen ist es ein bisschen weiter gegangen, es wurden Strippen gezogen und Wände und Decken/Böden rausgerissen, so dass jetzt neue Wände eingezogen werden können – glaube ich. Schwierig wären die Arbeiten ja nicht – aber Handwerker sind anscheinend dünn gesät bzw. haben zuviel zu tun, um sich um so eine Mickerbaustelle zu kümmern. Falls Ihr es nicht mehr hören könnt – ich auch nicht :-D. Im Kollegium wird gemunkelt, dass man früher in Rente geht als ich umziehe :-D.

Wie immer bei Eva verlinkt.

12tel Blick Juli

Damit es nicht wieder so langweilig wird, habe ich Euch mal den Wäscheständer ins Bild gestellt. Jetzt ist es ein Suchbild geworden: Wer findet die Gießkanne?

 

Ein roter Farbtupfer tut dem Ganzen doch gut.

Ansonsten wie immer – und sogar noch grün!

Reingucken kann man ja nicht, aber stellt Euch vor: Der Estrich ist drin!

Wie immer bei Eva verlinkt, die die 12tel Blicke sammelt.

12tel Blick Juni

Same procedure…

Innen tut sich auch nichts, auch da wie gehabt. Hat man (Vermieter) endlich einen Handwerker gefunden, der den Estrich machen will, passiert das, was seit zwei Jahren immer wieder passiert: Nix. Man versucht, den Handwerker zu erreichen, erreicht aber nur die Mailbox und Handwerker ruft nicht zurück. Irgendwann hat man dann die Faxen dicke und holt neue Angebote rein. Aber vielleicht macht der jetzt gefundene Handwerker ja wirklich den Estrich, dann kann’s weitergehen.

Unter dem Busch rechts wachsen Walderdbeeren – lecker!

Die Gießkanne ist immer noch da, wo sie mal abgestellt wurde. Sie schwächelt allerdings (bleicht aus und bekommt Risse um die Öffnung herum).

Recht grün, trotz fehlendem Regen. Gegossen wird hier nicht – wozu bzw. was auch…

Verlinkt wie immer mit Eva, wo auch andere 12tel Blicke zu finden sind.

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